Marcel Kalz (links) und sein dänischer Partner Rasmussen sind die Titelverteidiger beim Bremer Sechstagerennen.  Foto ESN/Heckel

Marcel Kalz (links) und sein dänischer Partner Rasmussen sind die Titelverteidiger beim Bremer Sechstagerennen. Foto ESN/Heckel

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Sport

Sechs Favoriten beim Bremer Sechstagerennen

Von Lars Brockbalz
13. Januar 2016 // 16:06

Bremen. Ein „Top-Feld“ sei es, das ab heute Abend beim Bremer Sechstagerennen seine Runden im Holzoval drehen wird, „und ein sehr ausgeglichenes dazu“, befand Erik Weispfennig im Gespräch mit dieser Zeitung. Deshalb kommen für den Sportlichen Leiter der Rundenhatz in der ÖVB-Arena gleich „fünf, sechs“ der zwölf Paare für den Sieg in Frage. Sechs Tage, sechs Paare – das sind die Favoriten:

Marcel Kalz, Alex Rasmussen (Deutschland/Dänemark)

Die Titelverteidiger haben als erstes Team zugesagt. Vor zwei Jahren noch um Reifenbreite im Schlusssprint gescheitert, hat Kalz die Gedanken daran im vergangenen Jahr für eine so starke wie selbstbewusste Revanchevorstellung mit seinem neuen Partner Rasmussen genutzt. Den Titel zu verteidigen wird in diesem Jahr aber schwierig.

Morgan Kneisky, Jesper Morkov (Frankreich/Dänemark)

Das Überraschungsduo des vergangenen Jahres. Der französische Weltmeister und das ewige Talent aus Dänemark fuhren zum Ende hin forsch vorne weg und wurde Zweite. Das Publikum hatte in dem energiegeladenen Morkov einen neuen Liebling gefunden. Christian Grasmann, Kenny De Ketele (Deutschland/Belgien): Christian Grasmann war der Pechvogel von 2015. In der ersten Nacht war er in einen Sturz verwickelt und verbrachte gleich zwei durchwachte Nächte in zwei verschiedenen Notaufnahmen. Die Motivation könnte in diesem Jahr also größer nicht sein – und die Voraussetzungen für den ersten Sieg kaum besser: Mit Kenny De Ketele kommt einer der besten Sechstage-Fahrer nach Bremen. Er gewann in dieser Saison bereits in London und wurde in Gent Zweiter.

Andreas Müller, Wim Stroetinga (Deutschland/Niederlande)

Wim Stroetinga gehört ebenfalls zu jenen, die noch eine Rechnung mit Bremen offen haben. Im vergangenen Jahr gehörte er zu jenen Unglücksraben, die mit einem Magenvirus aus Rotterdam vom dortigen Sechstagerennen anreisten, noch dazu machte ihm seine Schulter so starke Probleme, dass er noch beim Jubel über Platz drei (mit Leif Lampater) nur einen Arm in die Höhe strecken konnte. Zusammen mit Routinier Andreas Müller peilt der mehrfache Europameister den zweiten Bremen-Sieg nach 2014 an.

David Muntaner, Nico Heßlich (Spanien/Deutschland)

2014 fuhr Nico Heßlich in Bremen sein erstes Sechstagerennen und fiel gleich positiv auf. Für sein dritten Bremen-Auftritt stellte ihm die sportliche Leitung mit 2014-Weltmeister David Muntaner einen ganz kräftigen Mann zur Seite. Mit ordentlich Schub von Muntaner will der 25-Jährige ab heute Marcel Kalz nicht nur den Bahnrekord streitig machen.

Yori Havik, Sebastian Mora (Niederlande/Spanien)

Der Spanier Sebastian Mora ist mehrfacher Europameister und gilt auf dem Papier zusammen mit Yori Havik, dem Neffen von dem in Bremen als „kleine Lokomotive“ bestens bekannten Danny Stam, als Geheimtipp.

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