Werders Trainer Viktor Skripnik fiel nach dem 1:0 gegen Frankfurt und dem damit verbundenen Klassenverbleib sichtlich ein Stein vom Herzen.

Werders Trainer Viktor Skripnik fiel nach dem 1:0 gegen Frankfurt und dem damit verbundenen Klassenverbleib sichtlich ein Stein vom Herzen.

Foto: Jaspersen dpa/

Sport

Skripnik zu seiner Zukunft bei Werder: "Habe Vertrag bis 2017"

Von nord24
14. Mai 2016 // 20:36

Nach dem euphorisch gefeierten Verbleib in der Fußball-Bundesliga hat bei Werder Bremen die Diskussion um die Zukunft von Trainer Viktor Skripnik eingesetzt. Der ukrainische Coach verwies nach dem rettenden 1:0 gegen Eintracht Frankfurt am Sonnabend auf ein anstehendes Gespräch zwischen dem Trainerstab und der Bremer Geschäftsführung. "Ich habe einen Vertrag bis 2017", antwortete Skripnik auf die Frage, wie sein Gefühl für die Fortsetzung seiner Arbeit bei Werder sei.

Echin vermeidet klare Aussage

Geschäftsführer Thomas Eichin vermied eine klare Aussage zu der Trainerfrage. "Wir werden bei der Saisonanalyse nicht über Skripnik, sondern mit ihm reden", sagte der Bremer Manager. Er äußerte sich zwar sehr zufrieden über die Rettung, die der eingewechselte Stürmer Anthony Ujah und Torschütze Papy Djilobodji in einer Co-Produktion zwei Minuten vor dem Abpfiff perfekt machten. "Das hatten wir ein bisschen so geplant", lobte Eichin die taktische Einstellung des Teams.

"Schwere Zeit ist nicht beendet"

Auf der anderen Seite verwies der Manager auf die schwache Hinrunde, in der die Mannschaft die Erwartungen der Vereinsführung und der Fans nicht erfüllen konnte, sowie auf die starken Form-Schwankungen,. "Die schwere Zeit ist für uns jetzt nicht beendet. Die nächste Saison wird ebenfalls sehr schwer, auch durch die starken Aufsteiger aus Freiburg und Leipzig", erklärte Eichin.

Schon einmal kurz vor der Entlassung

Skripnik trainiert die Hanseaten seit Oktober 2014 und schaffte gegen Frankfurt zum zweiten Mal den Klassenverbleib. Vor wenigen Wochen stand er nach der Heimniederlage gegen Augsburg schon einmal kurz vor der Entlassung. Doch die Vereins-Gremien entschieden sich letztlich für den früheren Werder-Profi.

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