Die Bahngebühren im Stadionbad sind ein Grund für das Scheitern der SGS Bremerhaven. Foto: Masorat

Die Bahngebühren im Stadionbad sind ein Grund für das Scheitern der SGS Bremerhaven. Foto: Masorat

Foto: Symbolfoto: Patrick Seeger/dpa

Sport

So steht's um das Leistungsschwimmen in Bremerhaven

Von Ute Schröder
17. Dezember 2019 // 17:00

Die erfolgreiche SGS Bremerhaven gibt es nicht mehr - die Startgemeinschaft für die Leistungsschwimmer von Geestemünder TV und OSC Bremerhaven ist zerbrochen. Die Kosten für die Bahngebühren von rund 20.000 Euro waren dem OSC zu hoch und damit ein Grund für das Aus. "Hier ist jetzt die Politik gefragt", sagt der Vorsitzende des Stadtsportbundes, Frank Schildt.

Gebühren übernehmen?

Er könne sich vorstellen, dass die Stadt Bremerhaven einen Teil dieser Gebühren übernimmt - sozusagen als Leistungssportförderung. 12,50 Euro pro Bahnstunde sind von den Vereinen an die Bädergesellschaft zu zahlen. Eine Summe, die auf keinen Fall erhöht werden darf, betont Schildt. "Schwimmen ist jetzt schon nicht mehr durch die Mitgliedsbeiträge zu finanzieren."

Aushängeschild des Sports

Er will mit allen ins Gespräch kommen. "Die Leistungsschwimmer waren lange ein Aushängeschild des Bremerhavener Sports. Es wäre nicht klug, dieses Segment zu verlieren."

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