Boris Herrmann

Als erster Nicht-Franzose hat Boris Herrmann die Chance, die Vendée Globe zu gewinnen.

Foto: Boris Herrmann

Sport

Weltumsegler Boris Herrmann träumt vom Podiumsrang

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Von nord24
21. Januar 2021 // 11:40

Weltumsegler Boris Herrmann ist zu Beginn der letzten Vendée-Globe-Woche auf Platz zwei vorgerückt.

Eine Harte Woche

Bei rund 4075 Kilometer bis in den Start- und Zielhafen Les Sables-d’Olonne hatte der Hamburger zuletzt die schnellsten Zwischenzeiten erreicht und liegt nun aussichtsreich im Rennen. „Rang zwei fühlt sich gut an für die Moral, aber ich habe keine Festbuchung für einen Podiumsplatz. Der ist natürlich mein Traum, mein Ziel, aber keinesfalls sicher“, sagte der 39-Jährige am Donnerstag. „Es wird sehr eng. Es wird eine harte Woche, auf die ich mich aber freue.“

Zeitbonus kann großen Einfluss haben

In Folge der geglückten Rettungsmission für Kevin Escoffier, dessen Boot am 30. November auseinandergebrochen war, hatte der Skipper für seine Beteiligung sechs Stunden Wiedergutmachung erhalten. Dieser Bonus wird im Ziel von der Gesamtsegelzeit abgezogen und kann entsprechenden Einfluss auf die Abschlussplatzierungen nehmen. Nie zuvor hat ein Nicht-Franzose bisher die härteste Solo-Regatta des Segelsports gewinnen können. (dpa/znn)

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