Johannes Eggestein muss derzeit kleinere Brötchen backen.

Johannes Eggestein muss derzeit kleinere Brötchen backen.

Foto: NZ-Archiv/Eisenhuth/dpa

Sport
Werder Bremen

Werder Bremen: Johannes Eggestein braucht noch viel Geduld

Von nord24
15. September 2017 // 10:10

von Carsten Sander Das Spiel gegen Hertha BSC hatte es gleich gezeigt: Das Leben beim SV Werder ist für Johannes Eggestein nicht leichter geworden.

Johannes Eggestein ist ein bisschen traurig

Neuzugang Ishak Belfodil schnappte dem Bremer Sturmtalent den Platz im Kader weg. „Ich war schon ein wenig geknickt“, gab Johannes Eggestein nun in der „Bild“-Zeitung zu. Möglich, dass es dem 19-Jährigen am Freitag, wenn Werder-Trainer Alexander Nouri nach dem Abschlusstraining das Personal für das Heimspiel gegen Schalke 04 (Sonnabend, 15.30 Uhr) benennt, wieder so geht.
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Vielleicht muss das Talent am Sonnabend mit der U23 in Rostock spielen

Nouri denkt darüber nach, Eggestein am Wochenende zur U23 zu schicken, um im Auswärtsspiel bei Hansa Rostock (Sonnabend, 14 Uhr) Spielpraxis zu sammeln. „Es ist grundsätzlich wichtig, dass er spielt. Aber noch überlegen wir“, sagte er am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor der Partie gegen Schalke.

Ishak Belfodil gehört zum 18er-Kader

Dass Belfodil dann zum 18er-Kader gehören wird, ist sicher. Dass er von Anfang an spielt, dagegen nicht. Nouri: „Wir müssen je nach Spielverlauf entscheiden.“ Versteckte Botschaft: Der von Standard Lüttich ausgeliehene Stürmer wird auch im zweiten Spiel nach seiner Verpflichtung zunächst auf der Bank sitzen. „Er zeigt im Training gute Ansätze, aber wir brauchen noch Geduld“, erklärte Nouri.

 Johannes Eggestein erlebt Höhen und Tiefen

Geduld ist auch das Stichwort für Johannes Eggestein. Er erlebt gerade das für den frühen Zeitpunkt einer Karriere typische Auf und Ab. Bundesliga-Debüt gegen den FC Bayern, Premiere in der U21-Nationalmannschaft inklusive erstem Tor, dann die Nicht-Berücksichtigung gegen Hertha – so lief es für ihn in den letzten Wochen. Und so oder so ähnlich ist es schon vielen vor ihm gegangen.

Ishak Belfodil besitzt einen Bonus

Klar ist, dass Belfodil für das Werder-Eigengewächs zur Hürde wird. Dass Nouri sich vor einer Woche für den Algerier (und Izet Hajrovic) sowie gegen Eggestein entschied, begründete der Coach mit „positionstaktischen Überlegungen“. Doch das ist natürlich nur ein Teil der Wahrheit. Denn erstmal hat der körperlich stärkere Belfodil auch den Bonus eines Neueinkaufs. Und gegen den muss Johannes Eggestein jetzt erstmal wieder ankämpfen.

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