So wie beim 3:1-Sieg im Pokal bei Bayer Leverkusen will Werder Bremen auch am Sonnabend gegen Hoffenheim jubeln.

So wie beim 3:1-Sieg im Pokal bei Bayer Leverkusen will Werder Bremen auch am Sonnabend gegen Hoffenheim jubeln.

Foto: Kichner/dpa

Sport
Werder Bremen

Werder Bremen und die Wochen der Wahrheit

Von Torsten Melchers
11. Februar 2016 // 18:01

Werder Bremen will sich Luft verschaffen im Abstiegskampf der Bundesliga. Der Spielplan ebnet dazu den Weg: „Jetzt kommen die, die wir schlagen müssen“, drückt es Manager Thomas Eichin aus, dass die Bremer nun hintereinander gegen Hoffenheim, Ingolstadt und Darmstadt antreten. Allesamt keine Top-Mannschaften. Eine Ausbeute von sechs bis neun Punkten wäre nicht völlig überraschend. Allerdings muss Bremen dazu seine Heimschwäche ablegen. Werder hat die schlechteste Heimbilanz aller Bundesligavereine: Im Weserstadion gab es in dieser Saison erst einen Sieg für die Grün-Weißen.

Werder Bremens Spiel gegen Hoffenheim wird am Sonnabend um 15.30 Uhr angepfiffen

Am Sonnabend um 15.30 Uhr wird in Bremen die Partie gegen die TSG Hoffenheim angepfiffen. Dieser Gegner ist schwer einzuschätzen, weil erst seit Donnerstag dort ein neuer Trainer das Sagen hat: Julian Nagelsmann übernimmt den Job von Huub Stevens. Der Niederländer hat sein Traineramt aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt. Nagelsmann ist erst 28 Jahre alt. Er ist damit der jüngste Cheftrainer in der Geschichte der Fußball-Bundesliga. Werder-Trainer Viktor Skripnik kennt den jungen Mann und wünscht ihm viel Glück. Allerdings erst nach dem Spiel in Bremen.

Der Druck auf die Spieler ist groß

Die Bremer Mannschaft erhofft sich im Abstiegskampf zusätzlichen Auftrieb durch den verdienten 3:1-Sieg im Pokal bei Bayer Leverkusen. Allerdings warnt Skripnik, dass Pokal und Meisterschaft zwei verschiedene Wettbewerbe sind. Angesichts der Tabellensituation ist der Druck auf die Spieler in der Bundesliga größer. "Das Wörtchen Muss ist jetzt entscheidend", sagt der Bremer Trainer. Gegen Hoffenheim, und danach auch gegen Ingolstadt und Darmstadt müssen Punkte her, um das Abstiegsgespenst auf Distanz zu halten.

Zlatko Junuzovic ist angeschlagen

Personell hat Werder-Trainer Skripnik keine großen Sorgen. Alle Profis, die in Leverkusen im Kader stand, stehen zur Verfügung. Lediglich auf die Langzeitverletzten und den gesperrten Sambou Yatabaré muss er weiter verzichten. Fraglich ist,  ob Zlatko Junuzovic wegen seiner Schulterbeschwerden schon wieder voll belastbar ist. "Bei uns gehen nur die auf den Platz, die zu 100 Prozent fit sind", sagt Skripnik.

So wie beim 3:1-Sieg im Pokal bei Bayer Leverkusen will Werder Bremen auch am Sonnabend gegen Hoffenheim jubeln.

Julian Nagelsmann ist der neue Trainer der TSG Hoffenheim.

Foto: Kichner/dpa

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