Bremens Trainer Florian Kohfeldt stand beim Hinspiel in der Relegation im eigenen Stadion nicht nur sprichwörtlich im Regen.

Bremens Trainer Florian Kohfeldt stand beim Hinspiel in der Relegation im eigenen Stadion nicht nur sprichwörtlich im Regen.

Foto: Martin Meissner/AP

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Werder-Coach Kohfeldt: „Können es deutlich besser.“

Von Stefan Tabeling
3. Juli 2020 // 09:30

Es wird weiter gezittert an der Weser. Nach dem 0:0 im Relegations-Hinspiel gegen Heidenheim droht dem SV Werder noch immer der erste Abstieg nach 40 Jahren. In einer ähnlichen Ausgangslage hat sich einst der HSV gerettet.

Ein torloses Relegationsspiel kennt der HSV

Ausgerechnet der ungeliebte Nordrivale Hamburger SV dient nach der müden Nullnummer im Relegations-Hinspiel jetzt als Vorbild für Werder Bremen. Vor sechs Jahren war der HSV in seiner ersten Relegation ebenfalls mit einem 0:0 zur SpVgg Greuther Fürth gefahren und hatte dann mit einem 1:1 den Klassenerhalt perfekt gemacht. „Wir haben am Montag ein Finale. Wir müssen ein Auswärtstor schießen“, betonte Werder-Coach Florian Kohfeldt nach dem unbefriedigenden Spiel Nummer eins am Donnerstag gegen den 1. FC Heidenheim.

Es geht um die Wurst

Am Montag geht es für Werder um alles. Um die Bundesliga-Zugehörigkeit nach 40 Jahren Erstklassigkeit und vor allem auch um die wirtschaftliche Zukunft. Ein Abstieg hätte gerade zu Zeiten von Corona gravierende Folgen. Doch daran will Kohfeldt nicht denken. Der Coach bleibt Berufsoptimist. „Der einzige Vorteil ist, dass es 0:0 zur Halbzeit steht. Heidenheim hat kein Auswärtstor geschossen. Was mir Mut macht, ist, dass wir heute katastrophal gespielt haben und deutlich besser spielen können.“

Werder tut sich auswärts bisher leichter

Und ohnehin tut sich Werder - vom 6:1 gegen den 1. FC Köln mal abgesehen - auswärts leichter. Nur neun Punkte haben die Hanseaten daheim erspielt, auswärts waren es immerhin 22. „Das können wir mitnehmen“, sagte Stürmer Niclas Füllkrug trotzig. Doch gilt das auch am Montag auf der Ostalb, wenn der Druck noch größer ist?

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