Theo Gebre Selassie brachte Werder mit seinem Kopfball-Tor zum 1:0 gegen Schalke auf die Siegerstraße. Foto Jaspersen/dpa

Theo Gebre Selassie brachte Werder mit seinem Kopfball-Tor zum 1:0 gegen Schalke auf die Siegerstraße. Foto Jaspersen/dpa

Foto: Screenshot Vier Pfoten

Sport
Werder Bremen

Werder marschiert weiter, der HSV verliert in Dortmund

Von Dietmar Rose
4. April 2017 // 21:53

Werder Bremen hat seinen guten Lauf in der Fußball-Bundesliga fortgesetzt. Das Team von Trainer Alexander Nouri kam im Weserstadion gegen den Europa-League-Viertelfinalisten Schalke 04 zu einem 3:0 (1:0)-Heimsieg. Die Grün-Weißen blieben damit im siebten Spiel in Folge ungeschlagen. Weniger gut lief es dagegen für den Hamburger SV. Die ersatzgeschwächte Mannschaft von Trainer Markus Gisdol unterlag bei Borussia Dortmund mit 0:3 (0:1).

Gebre Selassie erzielt per Kopf die Führung

Werder legte von Beginn an großes Selbstvertrauen an den Tag. Die jüngsten Erfolge verliehen den Gastgebern eine breite Brust. Immer wieder suchten die Bremer ihre Chance in der Offensive. Und das zahlte sich aus. Nach einer Flanke des wiedergenesenen Zlatko Junuzovic erzielte Theodor Gebre Selassie in der 24. Minute per Kopf das 1:0. Schalkes Torhüter Ralf Fährmann war machtlos.

Werder muss auf Delaney verzichten

Im zweiten Durchgang musste das Nouri-Team auf den zuletzt überragenden Thomas Delaney verzichten. Der dänische Nationalspieler, dreifacher Torschütze beim 5:2-Erfolg beim SC Freiburg, blieb wegen muskulärer Probleme in der Kabine. Für Delaney kam Maximilian Eggestein ins Spiel.

Kruse macht mit einem Foulelfmeter alles klar

Die Schalker drängten auf den Ausgleich, Werder geriet unter Druck. Doch mit einem Doppelschlag sorgten die Grün-Weißen für klare Verhältnisse. Zunächst verwandelte Max Kruse einen an Fin Bartels verschuldeten Foulelfmeter (76.). Vier Minuten später erhöhte der eingewechselte Eggestein nach einem Konter zum 3:0.

HSV mit Personalproblemen in der Defensive

Personell gebeutelt trat der HSV in Dortmund an. Nach dem Ausfall von Nicolai Müller wegen eines Innenbandrisses im Knie fehlten auch drei Defensivkräfte. Kyriakos Papadopoulos hat Probleme mit den Adduktoren, Gideon Jung laboriert an einer Oberschenkel-Verletzung, Johan Djourou stand wegen Schmerzen in der Leiste nicht bereit. Somit bildeten Albin Ekdal  und Mergim Mavraj die Innenverteidigung.

Adler sieht beim Freistoß-Gegentor nicht gut aus

Trotz umgekrempelter Defensive machten die Gäste ihre Sache recht ordentlich. Umso bitterer, dass die 1:0-Führung des HSV vermeidbar war. Torhüter René Adler sah bei Gonzalo Castros Freistoß in der 14. Minute nicht gut aus. In der zweiten Hälfte erarbeitete sich der BVB ein deutliches Chancenplus. Shinji Kagawa machte mit in der 81. Minute seinem Treffer zum 2:0 den Deckel drauf. Auch Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang traf noch einmal.  

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