In dieser Szene gab es Strafstoß gegen Werder. Niklas Moisander (rechts) brachte Branimir Hrgota  zu Fall.  Foto Hübner/imago

In dieser Szene gab es Strafstoß gegen Werder. Niklas Moisander (rechts) brachte Branimir Hrgota zu Fall. Foto Hübner/imago

Foto: Scheer

Sport

Werder muss mit einem 2:2 zufrieden sein

Von Dietmar Rose
7. April 2017 // 22:27

Werder Bremen hat eine 2:0-Führung noch aus der Hand gegeben. Die Mannschaft von Trainer Alexander Nouri musste sich mit einem 2:2 bei Eintracht Frankfurt begnügen. Dennoch hielt die Erfolgsserie der Bremer, die seit acht Spielen ungeschlagen sind.   

Wiedwalds Paraden halten Werder im Spiel

Die Grün-Weißen gerieten in der ersten Halbzeit gehörig unter Druck. Es war allein Felix Wiedwald zu verdanken, dass die Frankfurter nicht in Führung gingen. Einmal hatte Werders Torhüter auch Glück, als ein 20-Meter-Hammer von David Abraham an die Latte klatschte.

Junuzovic nutzt Kainz-Hereingabe zum 1:0

Aus heiterem Himmel ging das Nouri-Team in Führung. Grund dafür war eine österreichische Kombination. Florian Kainz, der für den rotgefährdeten Milos Vejkovic eingewechselt worden war, tanzte auf links Timothy Chandler aus. Seine Hereingabe fand Zlatko Junuzovic, der in der 37. Minute mit einer Direktabnahme das 1:0 erzielte.

Bartels legt den zweiten Treffer nach

Wenig später konnten die Bremer sogar nachlegen. Fin Bartels erhöhte in der 43. Minute auf 2:0. Der Offensivspieler tauchte nach Vorarbeit von Max Kruse vor dem Eintracht-Tor auf und traf mit einem schönen Heber. Wie schon beim 5:2-Erfolg beim SC Freiburg und beim 3:0 gegen Schalke 04 agierte Werder wieder unfassbar effektiv in der Offensive. Die Führung spiegelte nicht den Spielverlauf wider, doch das war den mitgereisten Fans wurscht.

Frankfurt startet gut in die zweite Hälfte

Der zweite Durchgang begann für die Nordlichter allerdings mit einem Schock. Nach einem Eckball war die Abwehr der Grün-Weißen nicht auf der Höhe. Abrahams Kopfball wurde in der 48. Minute von Mijat Gacinovic zum 1:2 ins Gästetor gelenkt. Kurz darauf musste Nouri einen weiteren Wechsel vornehmen. Luca Caldirola schied angeschlagen aus, für ihn kam Ulisses Garcia ins Spiel.

Moisander verschuldet einen Foulelfmeter

Die Frankfurter drängten jetzt auf den Ausgleich, Werder blieb in der Offensive blass. Das sollte sich rächen. Als Niklas Moisander im Strafraum Eintracht-Stürmer Branimir Hrgota festhielt, zeigte Schiedsrichter Bastian Dankert auf den Elfmeterpunkt. Der Mexikaner Marco Fabian ließ sich die Chance nicht entgehen und erzielte den 2:2-Ausgleich (73.). In der 90. Minute hatte Kruse noch den Siegtreffer für die Grün-Weißen auf dem Fuß, hatte aber kein Schussglück.

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