Sambou Yatabare könnte in Ingolstadt seinen ersten Einsatz für Werder erleben.

Sambou Yatabare könnte in Ingolstadt seinen ersten Einsatz für Werder erleben.

Foto: Ewert/nph/imago

Sport
Werder Bremen

Yatabare kann jetzt bei endlich Werder Bremen durchstarten

Von Torsten Melchers
18. Februar 2016 // 18:32

Sambou Yatabare hat drei Wochen Zwangspause hinter sich. Werder Bremen hat den Mittelfeldspieler im Winter verpflichtet. Und eigentlich sollte der Mann aus Mali eine sofortige Verstärkung sein. Aber dann wurde er noch für vier Spiele gesperrt. In seinem letzten Spiel für Standard Lüttich hatte er einen Gegenspieler gefoult.  Dafür wurde er nachträglich bestraft. Aber nun kann er endlich für seinen neuen Arbeitgeber auflaufen. Am Sonnabend spielt Werder beim FC Ingolstadt. Yatabare hat sogar ganz gute Aussichten, gleich in der Startelf zu stehen.

Yatabare mit Chance auf einen Startelf-Einsatz

Werder-Trainer Viktor Skripnik hat nämlich gerade auf der Position im defensiven Mittelfeld Personalprobleme hat. Philipp Bargfrede ist schon seit Wochen verletzt. Und jetzt ist auch noch der Einsatz von Clemens Fritz gefährdet. Der Kapitän hat Probleme mit dem Sprunggelenk und droht auszufallen. So könnte die Stunde des 26 Jahre alten Sambou Yatabare schlagen. Auch die Spielweise des Gegners spricht dafür: Ingolstadt spielt einen sehr aggressiven und energischen Fußball.  Da passt es, dass der für 2,5 Millionen Euro verpflichtete Yatabare ebenfalls als aggressiv und energischer  Spieler gilt.

Werder verlängert den Vertrag mit Ulisses Garcia vorzeitig bis 2019

Ansonsten hat Werder zwar keine ernsthaftem Personalsorgen, aber die Bremer erwartet dennoch ein schweres Spiel. Schließlich stehen sie in der Tabelle auf dem drittletzten Platz und müssen um den Klassenerhalt bangen. Dennoch hat natürlich die Planung der nächsten Saison längst begonnen. So hat Manager Thomas Eichin nun den Vertrag mit einem Spieler vorzeitig um ein Jahr verlängert. Bislang hatte Ulisses Garcia bis 2018 unterschrieben, nun ist er dagegen bis 2019 vertraglich gebunden. "Das tut ihm gut, uns aber auch", sagte Eichin über den 20-jährigen Schweizer, der in der Abwehr und im Mittelfeld einsetzbar ist.  

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