Zwei Pistenbullies präparieren eine künftige Wettkampfstrecke mit Kunstschnee.

Zwei Pistenbullies präparieren eine Wettkampfstrecke für einen Ski-Wettbewerb mit Kunstschnee.

Foto: Kahnert/dpa

Sport

Energiekrise: 40 Prozent würden Sport-Events verschieben

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Von nord24
26. Dezember 2022 // 13:00

Nur eine knappe Mehrheit der Deutschen ist dafür, große Sportveranstaltungen trotz der Energiekrise stattfinden zu lassen.

40 Prozent sind für Absagen

43 Prozent würden Spiele der Fußball-Bundesliga, im Eishockey, Basketball und Handball und auch Wintersport-Veranstaltungen weiterhin durchführen. In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Yougov sprachen sich aber auch 40 Prozent der Befragten für Absagen aus, um Energie zu sparen. 17 Prozent der Teilnehmer machten keine Angabe.

Aufruf zum Energiesparen

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hatte die rund 90.000 Sportvereine bereits Anfang September dazu aufgerufen, mindestens 20 Prozent an Energie einzusparen. Andererseits warnte der Dachverband davor, Sportstätten aufgrund von Sparmaßnahmen zu schließen.DOSB und Deutscher Fußball-Bund (DFB) hatten sich für Preisbremsen bei Erdgas, Fernwärme und Strom eingesetzt.

Debatten um den Einsatz von Kunstschnee

Während große Hallensportarten wie Handball, Basketball und Eishockey derzeit weiter wie gewohnt stattfinden, befindet sich die Fußball-Bundesliga wegen der WM in Katar einer ungewöhnlich langen Winterpause bis zum 20. Januar. Auch große Wintersport-Veranstaltungen finden - je nach Wetterlage - bislang in dieser Saison wie gewohnt statt. Allerdings gibt es Debatten zum Beispiel um den energieintensiven Einsatz von Kunstschnee. (dpa)

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