Joachim Streich, Fußball-Rekordnationalspieler und -torschütze der DDR, ist nach langer Krankheit mit 71 Jahren gestorben.

Joachim Streich, Fußball-Rekordnationalspieler und -torschütze der DDR, ist nach langer Krankheit mit 71 Jahren gestorben.

Foto: Hartmann/dpa

Sport

„Gerd Müller des Ostens“: Joachim Streich gestorben

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Von nord24
16. April 2022 // 15:30

Joachim Streich ist tot. Der Rekordspieler der DDR starb mit 71 Jahren.

Trauer um besten Stürmer

Der Fußball-Osten trauert um seinen besten Stürmer. Joachim Streich ist in der Nacht zu Samstag kurz nach seinem 71. Geburtstag gestorben, wie seine Ehefrau Marita am Samstag bestätigte. Es ist der zweite große Verlust für den Ost-Fußball binnen weniger Monate, nachdem Hans-Jürgen Dörner im Januar gestorben war.

102 Spiele im DDR-Trikot

Der 102-malige Auswahlspieler der DDR litt an einem Myelodysplastischem Syndrom, das im schlimmsten Fall zu Blutkrebs führen kann. Der Stürmer traf in seinen 102 Spielen im DDR-Trikot 55-mal. Hinzu kommen 229 Tore in 378 Spielen der Oberliga - Rekorde für die Ewigkeit. 1967 wechselte er als 16-Jähriger von seinem Jugendverein Aufbau Wismar zum FC Hansa Rostock. Seine erfolgreichste Zeit erlebte er beim 1. FC Magdeburg von 1975 bis 1985.

„Gerd Müller des Ostens“

„Strich“, wie er damals genannt wurde, wurde vier Mal Torschützenkönig der DDR-Oberliga und mit dem FCM drei Mal FDGB-Pokalsieger. Wegen seiner Schlitzohrigkeit wurde Streich oft als „Gerd Müller des Ostens“ bezeichnet und mit dem Weltmeister von 1974 verglichen. (dpa)

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