Das Aufwärmen darf beim Tabata nicht fehlen. "Um Kopf und Gelenke auf das Training vorzubereiten", sagt Übungsleiterin Martina Treusch (Mitte).

Das Aufwärmen darf beim Tabata nicht fehlen. "Um Kopf und Gelenke auf das Training vorzubereiten", sagt Übungsleiterin Martina Treusch (Mitte).

Foto: Scheschonka

Sport

Mit Tabata die persönlichen Grenzen kennenlernen

Von Sophia Welbhoff
14. August 2016 // 11:00

„Seid ihr alle bereit?“ ruft Trainerin Martina Treusch in die Runde. „Ja!“ schallt es ihr entgegen. Tabata Training steht auf dem Programm, ein hochintensives Intervalltraining (HIT), bei dem verschiedene Übungen in möglichst kurzer Zeit absolviert werden.

Es wird noch mehr Fett verbrannt als beim normalen Training

Die Vorteile dieser Art zu trainieren: Es wird mehr Körperfett verbrannt als bei moderatem Training, die Fettverbrennung hält lange an und das Intervalltraining verbessert die Ausdauer schneller als gewöhnliches Ausdauertraining.

Tabata ist nicht nur für Trainierte geeignet

"Jeder kann bei Tabata mitmachen, Anfänger wie Fortgeschrittene", erklärt Treusch. Denn die Übungen lassen sich ganz einfach an das eigene Leistungsniveau anpassen. Das Konzept, das hinter diesem Training steckt, ist so simpel wie effektiv: Die Übungen werden 20 Sekunden lang an der eigenen Belastungsgrenze ausgeführt, dann wird zehn Sekunden lang pausiert.

Tabata hat einen Nachbrenneffekt

Nach acht Wiederholungen steht eine Pause von einer Minute an. Die Intensität des Trainings kann flexibel an das eigene Können angepasst werden. Insbesondere für die Fettverbrennung ist das HIT-Training geeignet, denn wie Studien belegen, hat Tabata einen Nachbrenneffekt, der noch 24 Stunden nach dem Training anhält.

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