HSV-Trainer Markus Gisdol muss gehen.

HSV-Trainer Markus Gisdol muss gehen.

Foto: Reinhardt/dpa

Sport

Nach 0:2 gegen Köln: HSV schmeißt Trainer Markus Gisdol raus

Von nord24
21. Januar 2018 // 12:00

Trainer Markus Gisdol muss beim HSV gehen. Nach der 0:2-Heimpleite gegen den Bundesliga-Letzten 1. FC Köln steht auch Hamburgs Vorstandschef Bruchhagen nicht mehr hinter dem letztjährigen Retter.

Nachfolger steht fest

Der beurlaubte Trainer Markus Gisdol war gerade mit feuchten Augen vom Parkplatz gefahren, da stand sein Nachfolger beim wankenden Hamburger SV schon fest. "Wir wissen bereits, wer Trainer wird", sagte der Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen am Sonntag. In den Tagen vor der Pleite gegen den Letzten Köln (0:2) hatte der Vorstand des Fußball-Bundesligisten "Plan B" vorbereitet und mit dem neuen Mann telefoniert.

Hollerbach als Gisdol-Nachfolger?

Den Namen des Neuen wollte er nicht nennen, aber immer lauter wird getuschelt: Bernd Hollerbach wird's. Vor der offiziellen Bekanntgabe will Bruchhagen noch Formalien klären. Der Gisdol-Nachfolger soll am Montag um 15 Uhr erstmals das HSV-Training leiten.

Hollerbach hat das HSV-Gen

Hollerbach trainierte bis zum Sommer 2017 den Zweitliga-Absteiger Würzburger Kickers. Der 48 Jahre alte Franke verfügt über das HSV-Gen. Er war von 1996 bis 2004 beinharter Verteidiger bei den Hamburgern, durchlief später als Co-Trainer die Felix-Magath-Schule.

Gibt Kühne wieder Geld?

Bruchhagen betonte, der neue Trainer könne mit Sportchef Jens Todt auch über Transfers reden. Investor Klaus-Michael Kühne sei in den Trainerwechsel nicht involviert gewesen, aber "komplett informiert" worden. Das könnte heißen: Kühne öffnet wieder die Schatulle. (dpa)

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