Pk der deutschen Fußballnationalmannschaft

Nachwuchs vor lautet das Motto von Bundestrainer Joachim Löw für die gesamte Saison 2016/17.

Foto: Gambarini/dpa

Sport

Nationalmannschaft: Tür für Youngster wird weit geöffnet

Von nord24
29. August 2016 // 19:00

Joachim Löw hat den Startschuss für sein womöglich letztes großes Projekt als Bundestrainer gegeben. Der 56-Jährige blickte beim Neustart der Fußball-Nationalmannschaft am Montag in Düsseldorf nicht mehr groß zurück auf den in Frankreich verpassten EM-Triumph, sondern richtete den Fokus bereits konsequent nach vorne: Mit der erfolgreichen Titelverteidigung bei der Weltmeisterschaft 2018 in Russland will Löw seine Amtszeit nach dann zwölf Chef-Jahren nochmals vergolden. Die Zukunft beginnt aber erst nach dem Abschiedsspiel für Bastian Schweinsteiger am Mittwoch (20.45 Uhr/ZDF) in Mönchengladbach gegen Finnland. In der Partie wird Löw aber bereits eine Zeitwende personell dokumentieren. Schweinsteiger wird "eine jüngere Mannschaft mit Perspektive" anführen. Denn Löw verriet bereits vor der ersten Trainingseinheit, dass etwa die drei 20 Jahre alten Silbermedaillengewinner von Rio, der Schalker Max Meyer, Leverkusens Julian Brandt und der Hoffenheimer Länderspielneuling Niklas Süle, Einsatzzeit erhalten. "Sie werden die Gelegenheit bekommen zu spielen."

Nachwuchs vor heißt das grundsätzliche Motto für die Nationalmannschaft

Nachwuchs vor heißt grundsätzlich das Motto für die  Saison 2016/17. "Wir wollen jüngere Spieler heranführen. Die Türe steht weit offen", sagte Löw und denkt sogar jetzt schon an den nächsten Sommer. Den Confed-Cup 2017 in Russland erklärte er zum "Perspektivturnier", bei dem er auf extrem belastete Topspieler verzichten wird. "Sie brauchen eine Pause vor dem WM-Jahr. Drei Turniere in drei Jahren sind nicht optimal", begründete Löw.

Mit etablierten Spielern in die Qualifikation

Im ersten WM-Qualifikationsspiel am Sonntag in Oslo gegen Norwegen sind aber die etablierten Kräfte gefordert. "Das Hauptaugenmerk gilt dem Spiel gegen Norwegen", betonte Löw. Darum wollte er auch nicht auf Mario Götze verzichten, der nach dem Ausfall von Mario Gomez im Angriff gebraucht wird. (dpa)

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