Auf solche Szenen müssen die Fans des TBV Lemgo seit Monaten verzichten. Rolf Hermann (rechts) ist an der Schulter verletzt. Die Handball-Karriere des Bremerhaveners steht auf der Kippe.  Foto Krato/dpa

Auf solche Szenen müssen die Fans des TBV Lemgo seit Monaten verzichten. Rolf Hermann (rechts) ist an der Schulter verletzt. Die Handball-Karriere des Bremerhaveners steht auf der Kippe. Foto Krato/dpa

Foto: Symbolfoto: Roessler/dpa

Sport

Rolf Hermann muss um seine Karriere als Handball-Profi bangen

Von Dietmar Rose
28. Oktober 2017 // 13:00

13 Jahre lang hat Rolf Hermann die Handball-Bundesliga geprägt. Der Bremerhavener zählte zu den besten deutschen Torjägern und schaffte es bis in die Nationalmannschaft. Doch aktuell kann Hermann seinem TBV Lemgo nicht helfen. Eine Schulterverletzung setzt den 35-Jährigen außer Gefecht. Ihm droht sogar das Karriere-Ende. 

Rolf Hermann ist seit März krankgeschrieben

Der ehemalige deutsche A-Jugendmeister ist seit März krankgeschrieben. Anhaltende Probleme mit der Schulter an seinem linken Wurfarm lassen keine Rückkehr ins Training zu. Besserung ist nicht in Sicht.

Ex-Surheider hat Pläne für die Zeit nach der Karriere

Hermann befasst sich mit dem Gedanken, dass es mit einem Comeback nicht klappt. Das ehemalige Talent der SG Surheide/Schiffdorferdamm hat bereits Pläne für die Zukunft. So könnte sich die Musik zu einem beruflichen Standbein entwickeln. Hermann hat vor einigen Jahren eine Produktionsfirma gegründet.

Seit 2007 in Diensten des TBV Lemgo

Der Spieler aus dem rechten Rückraum trägt seit 2007 das Lemgoer Trikot. Zuvor war Hermann, dessen Vater Gerd unter anderem den ATS Bexhövede trainierte, beim TuS N-Lübbecke am Ball. Für die deutsche Nationalmannschaft war der Bremerhavener 29-Mal im Einsatz. Nachdem er sich mit dem damaligen Bundestrainer Heiner Brand überworfen hatte, wurde er aber nicht mehr berufen.

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