Den Fußballverbänden laufen die Schiedsrichter davon. Es gibt immer weniger Unparteiische.

Den Fußballverbänden laufen die Schiedsrichter davon. Es gibt immer weniger Unparteiische.

Foto: imago images / MIS

Sport

Schiedsrichter-Schwund aus Angst vor Gewalt

19. Oktober 2021 // 18:00

Die Zahl der Fußball-Schiedsrichter ist seit einiger Zeit in allen Verbänden rückläufig. Viele haben die Nase voll von Pöbeleien.

Weniger Schiedsrichter in Bremerhaven

In Bremerhaven pfeifen in dieser Saison rund 20 Prozent weniger Schiedsrichter als noch vor zwei Jahren, berichtet Kreisschiedsrichter-Obmann Dominique Ofcarek. Das führt dazu, dass nicht für alle Spiele Schiedsrichter angesetzt werden können.

Die Vereine müssen Strafe zahlen

Pro Mannschaft, die am Spielbetrieb teilnimmt, müssen die Vereine einen Schiedsrichter stellen. Viele erfüllen dieses Soll seit Jahren nicht. Um mehr Druck auszuüben, die Misere zu beenden, wurde die Strafe für jeden fehlenden Schiedsrichter im Bremer Fußball-Verband von 15 auf 150 Euro erhöht.

Viele Schiris hören schnell wieder auf

Viele Schiedsrichter hören wegen Gewaltvorfällen, Pöbeleien und Respektlosigkeit auf dem Platz auf, so Ofcarek. Hier wirkt der Fußballverband seiner Meinung nach nicht genug dagegen.

Welche Mängel Schiedsrichter-Obmann Ofcarek dem Verband vorwirft und wo die größten Probleme für die Schiedsrichter im Fußball-Alltag liegen, lest Ihr auf NORD|ERLESEN.

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