Der Blick ist in Teilen verzerrt, wenn man in der Eisarena durch die Plexiglasscheiben schaut.

Der Blick ist in Teilen verzerrt, wenn man in der Eisarena durch die Plexiglasscheiben schaut.

Foto: Hartmann

Sport

Schlechte Sicht durchs Plexiglas: Pinguins sehen Stadthalle in Verantwortung

Von Matthias Berlinke
17. September 2019 // 14:55

Der Ärger bei etlichen Fans der Fischtown Pinguins ist immer noch groß: Sie erhalten nur einen verzerrten Blick, wenn sie durch die neu verbauten Plexiglasscheiben in der Eisarena schauen - nord24 berichtete. Bei den Fischtown Pinguins häufen sich die Beschwerden. Doch die DEL-Organisation ist nach eigenen Angaben völlig schuldlos am aktuellen Zustand.

"Die Zuständigkeit liegt allein in den Händen der Stadthalle"

"Wir sind, was den Bau der neuen Bande im Sommer betrifft (Kosten rund 155.000 Euro, Anmerkung der Redaktion), nie eingebunden gewesen. Die Zuständigkeit liegt allein in den Händen der Stadthalle", sagt Teammanager Alfred Prey. "Daher müssen sich die Fans bei Beschwerden an die Stadthalle wenden."

Keine Preisreduzierungen

Die Pinguins hören sich den Ärger der Fans an. "Der Kunde ist bei uns König - und das sind nun einmal die Fans", sagt Prey. "Natürlich sind wir bemüht, Lösungen zu finden. Aber hier sind uns die Hände gebunden." Plätze mit schlechten Sichtverhältnissen in Zukunft einfach günstiger anzubieten kommt für die Pinguins nicht infrage. Man müsse bereits die Kosten für die neue Bande in Form einer Mieterhöhung tragen. Würde man jetzt auch noch die Eintrittspreise reduzieren, wäre man wirtschaftlich doppelt gestraft, so die Pinguins auf Nachfrage. Reaktionen von Fans auf Facebook zu den Sichtbehinderungen in der Eisarena:
Was die Stadthalle zu den Reaktionen der Fans sagt, lest ihr am Mittwoch in der NORDSEE-ZEITUNG.

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