Werder Bremen überlegt, die Ostkurve des Weserstadions komplett in einen Stehplatzbereich umzuwandeln.

Werder Bremen überlegt, die Ostkurve des Weserstadions komplett in einen Stehplatzbereich umzuwandeln.

Foto: Scheschonka

Sport
Werder Bremen

So möchte Werder Bremen mehr Zuschauer ins Weserstadion bekommen

Von nord24
20. Juni 2018 // 15:00

von Daniel Cottäus Weil Werder Bremen die Ostkurve wegen einer speziellen Hintertorkamera, die der neue Fernsehvertrag der DFL vorschreibt, baulich wird verändern müssen, denkt der Club intensiv über eine große Lösung nach: über die Umwandlung der Ostkurve in eine reine Stehplatztribüne.

Frühestens 2019/20

Zeitpunkt: Frühestens Saison 2019/20. Am Dienstag hat Werder-Präsident Hubertus Hess-Grunewald nun noch einmal alle Vorteile des Plans erläutert – aber auch erklärt, welche Probleme Werder bei der Umsetzung noch im Weg stehen.

3000 Zuschauer mehr

„Wir hätten eine höhere Zuschauerkapazität“, beginnt der 57-Jährige, der mit rund 3000 Fans mehr planen könnte, wenn der komplette Osten bei Werder eines Tages stehen sollte. Insgesamt 45.000 Fans würden dann im Weserstadion Platz finden. „Außerdem könnten wir noch mehr günstige Tickets anbieten“, erklärt Hess-Grunewald. Etwa 15 Euro kostet ein Stehplatz im Unterrang der Ostkurve aktuell, derzeit passen dort 7.500 Fans rein.

Interessen der Fans berücksichtigen

„In der Ostkurve oben sitzen 3.000 Fans, denen wir auch gerecht werden müssen“, erklärt der Präsident. „Es kann nicht unser Ziel sein, die Interessen von Zuschauern zu ignorieren, die schon über lange Jahre ins Stadion gehen. Im Gegenteil: Das muss man sehr ernst nehmen.“

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