Der FC Liverpool und Real Madrid wollen in der Superliga starten.

Der FC Liverpool und Real Madrid wollen in der Superliga starten.

Foto: Jon Super/dpa/AP

Sport

Top-Klubs wollen Fußball-Superliga gründen

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Von nord24
19. April 2021 // 08:33

Die Schwergewichte des europäischen Fußballs machen Ernst. Zwölf Top-Clubs wollen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine europäische Superliga gründen. Das teilten mehrere Clubs wie der englische Meister FC Liverpool in der Nacht zum Montag mit. Deutsche Vereine haben sich dem Bündnis bislang nicht angeschlossen.

Ankündigung kommt kurz vor UEFA-Entscheidung zur Aufstockung der Champions League

Die Ankündigung der Liga, die in der von ihren Gründungsklubs verbreiteten Mitteilung zunächst sowohl „European Super League“ und „Super League“ genannt wurde, kam damit unmittelbar vor der bevorstehenden Exekutivsitzung der Europäischen Fußball-Union am Montag. Da will die UEFA die Aufstockung der Königsklasse von 32 auf 36 Teilnehmer und die Einführung eines neuen Modus beschließen. Dieser soll von der Saison 2024/25 an gelten.

Englische und spanische Top-Klubs gehören der Vereinigung an

Doch die europäischen Top-Klubs haben andere Pläne. Neben Liverpool gehören die weiteren Premier-League-Vereine Manchester City, Manchester United, FC Arsenal, FC Chelsea und Tottenham Hotspur sowie die spanischen Spitzenvereine Real Madrid, FC Barcelona und Atletico Madrid sowie das italienische Trio Juventus Turin, AC und Inter Mailand der Vereinigung an. Drei weitere Vereine sollen noch hinzustoßen. Die Teams kündigten Gespräche mit der UEFA und dem Weltverband FIFA an.

20 Vereine sollen am Start sein

Geplant ist eine Superliga mit 20 Vereinen, fünf sollen dabei über einen Qualifikations-Mechanismus dazustoßen. Die Spiele sollen unter der Woche stattfinden. Es sind zwei Zehner-Gruppen geplant, der Sieger soll dann über K.o.-Spiele ermittelt werden. Den Gründungsvereinen sollen zunächst 3,5 Milliarden Euro zur Verfügung stehen. Die Vereine wollen auch Solidaritätszahlungen leisten. Der deutsche Rekordmeister FC Bayern und Borussia Dortmund sind nicht an den Plänen beteiligt - wie auch der französische Champion Paris Saint-Germain. (dpa/mb)

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