Ein Schwan schnappt nach einem Stück eines Croissants, das ihm eine Frau zum Fressen hinhält

Wenn sich Wasservögel wie Enten und Schwäne an Futterplätzen ansammeln, begünstigt das die Übertragung von Krankheiten von Vogel zu Vogel, warnt der Naturschutzbund.

Foto: Rumpenhorst/dpa

Tiere

Naturschutzbund: Wasservögel nicht füttern - Geflügelpest droht

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Von nord24
3. Januar 2023 // 12:19

Nach einem Geflügelpest-Ausbruch im Landkreis Cuxhaven ruft der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) auf, Wasservögel nicht zu füttern.

Übertragung von Krankheiten

Die Ansammlung von Wasservögeln wie Enten und Schwänen an Futterplätzen begünstige die Übertragung von Krankheiten von Vogel zu Vogel, heißt es in einer Mitteilung des BUND Weser-Elbe aus Bremerhaven.

Virus mit Futter aufnehmen

"Das Futter könnte an solchen Stellen mit Vogelkot verunreinigt werden", sagte der BUND-Regionalgeschäftsführer Bernd Quellmalz in der Mitteilung. "Wenn dieser Kot mit dem Virus infiziert ist, laufen gesunde Vögel Gefahr, das Virus mit dem Futter aufzunehmen und sich anzustecken."

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