Kerzen sind besonders in der Weihnachtszeit ein hohes Brandrisiko. Foto dpa

Kerzen sind besonders in der Weihnachtszeit ein hohes Brandrisiko. Foto dpa

Foto: Archivfoto: Scheiter

Tipps

Damit der Baum nicht brennt

Von Lili Maffiotte
8. Dezember 2015 // 16:48

Der Dezember ist für die Feuerwehr die Hochsaison. Denn regelmäßig zur Weihnachtszeit nehmen die Brandschäden um etwa 40 Prozent im Vergleich zu den Frühjahrs- und Herbstmonaten zu. Meist sind brennende Adventskränze oder Christbäume die Ursache. Allein im vergangenen Jahr verursachten Advents- und Weihnachtsbrände in Deutschland einen Schaden von insgesamt 25 Millionen Euro. Deshalb hier ein paar Tipps, wie sich die Brandgefahr verringern lässt.

Standort ist entscheidend

  • Kerzen nie in die Nähe von Gardinen oder Teppichen aufstellen, da bereits Funken einen Brand verursachen können
  • Am Weihnachtsbaum sollten echte Kerzen so angebracht werden, das höher liegende Zweige kein Feuer fangen können. Sie sollten aus nichtbrennbarem Material stecken. Sicherheitskerzen, deren Docht knapp vor dem Kerzenboden endet, verringern das Brandrisiko.
  • Möglichst einen Eimer mit Wasser in Griffweite aufbewahren. Ein Feuerlöscher ist die teurere Variante.
  • Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen lassen.
  • Löst eine Kerze oder ein Kurzschluss einen Brand aus, dann kann ein Rauchmelder Leben retten. Für die meisten Bundesländer besteht bereits eine gesetzliche Rauchmelderpflicht. In Privathaushalten sollte mindestens je ein Rauchmelder im Kinderzimmer, Schlafzimmer und Fluren angebracht werden.

Lichterketten können auch zur Brandursache werden

  • Defekte elektrische Lichterketten können einen Kurzschluss verursachen.
  • Käufer sollten auf das Prüfsiegel GS (Geprüfte Sicherheit) achten
  • Außen-Leuchtdekoration sollte mit dem Siegel IP44 gekennzeichnet sein.

Versicherungsschutz für Brandgefahr

Für Brandschäden in der Wohnung springt die Hausratsversicherung ein. Sogar die Geshcenke unterm Weihnachtsbaum sind durch die Police versichert. Das Eigenheim ist von der Bodenplatte bis zum Dach samt Gartenhaus, Carport und anderen Nebengebäuden und Grundstücksbestandteilen über die Wohngebäudeversicherung abgesichert. Auch wichtig: Der Versicherungsschutz ist unabhängig davon, ob versucht wurde, ein Feuer zu löschen, wie es gelöscht wurde oder Welche Löschmittel genutzt wurden.

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