So umschifft man Fettnäpfchen bei der Weihnachtsfeier

Von Lili Maffiotte
7. Dezember 2016 // 20:00

Viele Fettnäpfchen können in den kommenden Wochen auf Weihnachtsfeiern bereit stehen. Die kann man aber ganz elegant umschiffen, wenn man einige Regeln für die Feier beachtet.

Feier als Pflichtveranstaltung

  • Ja, Nein, Vielleicht: Der Deutsche Kniggerat hält die Teilnahme an einer Weihnachtsfeier für wichtig. Die Feier ist allerdings keine Pflicht, wenn sie während der Arbeitszeit stattfindet. Es sollte jedoch klar sein, dass das Fernbleiben den Eindruck bei Kollegen erwecken könnte, dass man kein Interesse am Beisammensein mit ihnen habe. 

Mehr ist Mehr

  • Die Frage nach dem richtigen Outfit lässt sich schnell beantworten: Experten empfehlen, sich an den Veranstaltungsort anzupassen. Ein weiterer Tipp: Auf einer Feier gilt das Gleiche wie im Job: Mehr Stoff bedeutet mehr Autorität. Gewagte Outfits sind deshalb eher Tabu.
Foto dpa

Gebot der Höflichkeit

  • Auf einen Schnack mit dem Chef: Die meisten Mitarbeiter reden weniger als zwei Stunden pro Jahr freiwillig mit ihren Vorgesetzten. In dieser Zeit ist die Weihnachtsfeier eingerechnet. Deshalb raten Experten, das Gespräch mit den Vorgesetzten aktiv zu suchen. Themen könnten die Weihnachtsfeier, der Ort des Geschehens oder positive Nachrichten aus der Firma sein. Gut ist auch Smalltalk mit Kollegen, die neu sind oder mit denen man während der Arbeitszeit nicht so häufig zu tun hat.

Alkohol ist immer ein Thema

  •  Um peinliche Ausrutscher zu vermeiden, ist Alkohol in Maßen angeraten. Denn wer betrunken ein Fettnäpfchen nach dem anderen mitnimmt, riskiert seinen Ruf im Unternehmen.
Schnapstrinken

Keine Flirts

  • Annäherungsversuche während der Weihnachtsfeier - auf keinen Fall. "Auf einer Feier ist man den aufmerksamen Blicken der Kollegen ausgesetzt, die jeden Annäherungsversuch exakt protokollieren und am nächsten Arbeitstag in großer Runde kommentieren", so die Experten. Das "Opfer" sollte, wenn es sich bedrängt fühlt, Unterstützung suchen und einen neutralen Dritten unverbindlich ins Gespräch einbinden.

Geplanter Abgang

  • Eine goldene Regel: Erst wenn sich das Alpha-Tier bewegt, bewegt sich auch die Herde. Im Job ist es nicht anders. Vor dem Vorgesetzten die Segel zu streichen, ist nicht gut. Man solle aber auch nicht der Letzte sein, der geht.

Das Duz-Angebot

  • Ungefragt sollte man einen Vorgesetzten nicht duzen. Auch nicht auf einer Weihnachtsfeier. Hier gilt die Regel: Der Ranghöhere darf das Du anbieten. Er darf aber auch am nächsten Arbeitstag entscheiden, ob es noch Bestand hat. Deshalb sollte man das Du nach der Feier in der direkten Anrede vermeiden.

Privat ist privat

  • Fotos von der Sause in den sozialen Netzwerken zu posten, ist keine gute Idee. Folgende Fragen sollten geklärt sein: Kann das Bild die Firma in Schwierigkeiten bringen? Sind die Kollegen damit einverstanden auf Facebook und Co. zu erscheinen? Am besten man lässt das Posten sein.
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