Ein Auto fährt am Blitzer "Bernd" vorbei.

Blitzer „Bernd" ist überall im Cuxland unterwegs und sorgt jedes Jahr für zahlreiche Bußgeldbescheide. Die wenigsten Temposünder gehen juristisch dagegen vor.

Foto: Lothar Scheschonka

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Warum sich Einsprüche bei Tempoverstößen lohnen können

21. Januar 2023 // 09:00

Blitzer „Bernd“ kennt im Cuxland fast jeder. Eine Statistik zeigt, wie häufig gegen Bußgelder, wie von „Bernd“, vorgegangen wird. Und deren Erfolgschancen.

Zahl der Einsprüche sinkt

Blickt man auf die Zahlen der Cuxhavener Straßenverkehrsbehörde, kann man den Eindruck gewinnen, die Menschen im Cuxland gingen einem Streit lieber aus dem Weg. Waren es im Jahr 2019 noch gut 9 Prozent aller Temposünder, die Einspruch einlegten, sank die Zahl in den kommenden Jahren stetig. Von Januar bis Dezember 2022 lag der Anteil der angefochtenen Bußgeldbescheide sogar nur noch bei 3,24 Prozent.

Erfolgsaussichten haben sich verbessert

Ganz anders entwickelte sich die Kurve mit den Erfolgsaussichten solcher Einsprüche. Waren 2019 noch 96 von 598 Verfahren von Erfolg gekrönt (16,05 Prozent), stieg die Quote im Jahr darauf bereits auf knapp 25 Prozent. 2021 entgingen sogar 28,6 Prozent jener 483 Verkehrsteilnehmer, die Einspruch einlegten, einer Bestrafung. Für das Jahr 2022 lagen noch keine Zahlen vor, da die Verfahren zum Teil noch nicht abgeschlossen sind.

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