Ein Auto fährt über die Bundesstraße B6 in der Region Hannover.

Wer (durch die Arbeit im Homeoffice) deutlich weniger gefahren ist, kann das bei der Versicherung angeben.

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Tipps

Weniger Fahrleistung? So gibt’s Geld von der Versicherung zurück

Von dpa
24. April 2022 // 07:00

Die Homeoffice-Pflicht gilt nicht mehr: Wer feststellt, dass er weniger als vertraglich angegeben mit dem Auto unterwegs war, kann bei der Versicherung sparen.

Homeoffice sorgt für weniger Arbeitswege

Nach dem Ende der Homeoffice-Pflicht kann für Autofahrer ein Blick auf den Kilometerzähler lohnen: Blieb das Auto öfter ungenutzt, weil die Arbeitswege entfielen, verringert sich womöglich die Jahresfahrleistung.

Wer dies seiner Kfz-Versicherung meldet, könne je nach abgeschlossenem Tarif mit einer anteiligen Beitragserstattung oder einer Gutschrift der betreffenden Gesellschaft rechnen, sagte Philipp Rehberg von der Verbraucherzentrale Niedersachsen dem dpa-Themendienst.

Wer weniger fährt, verringert Risiko

Die Fahrleistung sagt aus, wie viele Kilometer man sein Auto im Jahr bewegt. Als Schätzwert ist sie ein Tarifmerkmal von Kfz-Versicherungsverträgen und beeinflusst die Höhe des Jahresbeitrags. Denn Versicherer gehen davon aus, dass mit geringerer Kilometerzahl zum Beispiel das Unfallrisiko abnimmt. „Wer weniger unterwegs ist, fährt günstiger als ein Vielfahrer“, erläuterte Jörg Asmussen, Hauptgeschäftsführer beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).


Neue Berechnung bei geänderter Fahrleistung

Ändert sich die Fahrleistung - etwa, wenn sich die Lebenssituation verändert, man umzieht oder den Job wechselt-, sollte dies nach Auskunft des GDV dem Versicherer mitgeteilt werden. „Dann wird der Beitrag des laufenden Versicherungsjahres neu berechnet“, erläuterte Verbraucherschützer Rehberg. Wie hoch Erstattung oder Verrechnungsgutschrift ausfielen, hänge von vielen Faktoren wie zum Beispiel der Schadenfreiheitsklasse oder dem Alter das Autos ab. (dpa/dm)

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