Eine Ablösesumme für Auszubildende? Der Handwerkspräsident kann sich das vorstellen.

Eine Ablösesumme für Auszubildende? Der Handwerkspräsident kann sich das vorstellen.

Foto: Symbolfoto: Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Unternehmen
Wirtschaft

Handwerkspräsident will Ablösesummen für abgeworbene Azubis

Von nord24
3. Juni 2019 // 15:54

Wer Azubis gleich nach der Lehre aus einem Betrieb abwirbt, soll nach Überlegungen aus dem Handwerk künftig Ablösesummen zahlen.

Entschädigung für Ausbildungsgebtriebe

Zwei von drei Fachkräften, die im Handwerk qualifiziert würden, arbeiteten im Laufe ihres Berufslebens in anderen Wirtschaftsbereichen, sagte Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer. "Unsere gut ausgebildeten jungen Leute werden abgeworben." Er denke deshalb über eine Entschädigung für Ausbildungsgebtriebe nach, die Azubis direkt nach der Lehre verlieren.

Junge Leute übernehmen

Konkret könnte man regeln, dass Auszubildende in den ersten Jahren nach ihrer Lehre nur dann den Betrieb wechseln dürfen, wenn der neue Arbeitgeber einen Teil der Ausbildungskosten übernimmt, so Wollseifer. Denn die Betriebe stecken während der dreijährigen Lehre viel Geld in ihre Azubis – oft mit dem Hintergedanken, die jungen Leute später zu übernehmen.

Betrieb zahlt drauf

Was ein Auszubildender seinen Arbeitgeber kostet, ist je nach Branche unterschiedlich. Insgesamt zahle der Betrieb aber immer drauf, sagte Wollseifer. "Die Ausbildung kostet im ersten und zweiten Jahr Geld - im ersten Jahr viel, im zweiten Jahr etwas weniger. Im dritten Lehrjahr kommt dann auch ein bisschen was rein." (dpa)

Umfrage In Niedersachsen gibt es keine generelle Quarantänepflicht mehr.

War es richtig, die generelle Quarantänepflicht aufzuheben?

7786 abgegebene Stimmen
Folge nord24 via Messenger
Folge den Pinguins via Messenger
Folge uns auf Facebook
Besuche uns auf Facebook
Abonniere uns auf Instagram
nord24 auf Instagram