Obstbaumschnitt

Im Januar und Februar ist die optimale Zeit, um beherzt Sträucher und Obstbäume zu schneiden.

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Bauen & Wohnen

Beherzt schneiden bringt lange Freude!

Von nord24 Ads
31. Januar 2020 // 00:00
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Beherzt schneiden bringt lange Freude!

Für Gartenbesitzer gibt es immer was zu tun: Unkraut jäten, Blumen gießen, Bäume zurückschneiden. Doch gerade das Ansetzen der Schere führt bei vielen zu Angst. Was ist, wenn der Strauch oder der Obstbaum zu kurz geraten? Der Industrieverband Agrar (IVA) ermutigt die Verzagten: Richtiger Obstbaumschnitt ist Pflanzenschutz. Deshalb rät die Immobilia Redaktion: Jetzt beherzt schneiden!

Tipps zum Winterschnitt bei Sträuchern und Obstbäumen

In heimischen Gärten sind Flieder, Ziergehölze, Forsythie und Haselnuss oft zu finden. Auch Obstbäume wie Äpfel, Birnen, Kirschen oder Pflaumen bereichern vielerorts das Gartenbild. Wer langfristig daran Freude haben will, sollte Sträucher in regelmäßigen Abständen zurückschneiden und ausdünnen. Im Januar und Februar ist die richtige Zeit, Obstbäume zu schneiden: Dann sind die unbelaubten Bäume in Winterruhe und gestatten den Durchblick. Zurückhaltung ist bei starkem Frost geboten. Für Pflanzen, die im Sommer oder später blühen, ist Februar der richtige Zeitpunkt.

Im Winter am Besten

Bei heimischen Sträuchern ist zu allen Jahreszeiten ein Schnitt möglich. Allerdings hat sich die Winterzeit als geeignet erwiesen, wenn wegen der fehlenden Blätter am besten erkennbar ist, was weggeschnitten werden muss. Bei Temperaturen unter fünf Grad sollte an Bäumen und Sträuchern jedoch nicht geschnitten oder gesägt werden. Zwischen dem 1. März und dem 30. September verbietet das Bundesnaturschutzgesetz Strauchschnitte, um brütende Vögel zu schützen. Gartenexperten empfehlen, Frühblüher erst nach der Blüte zu beschneiden: Die Zaubernuss, die im Winter ihre Hoch-Zeit hat, sollte möglichst gar nicht beschnitten werden. Für eine gleichmäßige Busch-Höhe und neue Pflanzentriebe braucht es regelmäßige Pflege – sonst werden selbst strahlende Gartenschönheiten wie die Forsythie binnen weniger Jahre unansehnlich.  

Beherzt schneiden, nicht schnippeln!

Dass Obstbaumschnitt auch Pflanzenschutz ist, erklären Fachleute damit, dass Blätter und Früchte bei lichten Baumkronen schneller abtrocknen und trockenes Laub nicht so leicht von Pilzkrankheiten befallen wird. Die empfohlene Untergrenze für den Obstbaumschnitt liegt bei minus fünf Grad. Plus fünf Grad sind auch hier ideal. Regen und Schnee sollten beim Schnitt vermieden werden. Kommt die Schere zum Einsatz, raten die IVA-Experten: „Nicht schnippeln, sondern schneiden.“ Lieber ganze Ast-Abschnitte abschneiden – je weniger Schnittstellen, desto weniger Wunden muss der Baum verkraften. Als Kronenform empfiehlt sich die „Pyramidalkrone“ – sie ist rund, hat drei bis vier Leit-Äste sowie eine Stammverlängerung und entspricht am ehesten dem natürlichen Wuchs. Die Krone sollte bei lockerem Wuchs genug Sonne an die Früchte lassen. Als Faustregel gilt: Das, was an Trieben nach innen und zu steil wächst, wird entfernt. Mehr Informationen zum Thema Bauen und Wohnen können auf der Facebookseite der Immobilia gefunden werden.

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