Olaf Börstinghaus

Das Eigenheim selbst bauen: Olaf Börstinghaus erlebt diesen Wohntraum zusammen mit seiner Frau in Beers.

Foto: KELLING

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Bauen & Wohnen

Wohntraum erfüllt: Ehepaar gibt private Einblicke und wertvolle Tipps!

Von nord24 Ads
24. Januar 2020 // 00:00
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Wohntraum erfüllt: Ehepaar gibt private Einblicke und wertvolle Tipps!

Zwei Bögen Schreibmaschinenpapier, zwei kleine Zettel für zwei Häuser und zwei Doppelgaragen – das reicht, um den eigenen Wohntraum Wirklichkeit werden zu lassen. Zumindest, wenn man Karola und Olaf Börstinghaus heißt. Das Team der Immobilia hat sie begleitet und gibt Einblicke in die spannende Zeit des Häuserbaus.

Wir erfüllen uns unseren Wohntraum!

Karola und Olaf Börstingshaus erfüllen sich in Beers ihren selbstgeplanten Wohntraum - und das gleich doppelt. Das Vorhaben entstand vor einem Jahr. Der gebürtige Dortmunder, seine Ehefrau und die Schwiegereltern wollten zwei Häuschen in Beers auf die Wiese setzen. Verbunden werden sollten die Häuser durch zwei große Doppelgaragen. Dieser hat der 52-Jährige gemeinsam mit seiner Frau und Freunden in Eigenleistung im Beerster Baugebiet „Hof Eckhoff“ errichtet.

Familie Börstinghaus

Olaf Börstinghaus ist die Ruhe selbst: Während auf der Baustelle die Handwerker unterschiedlicher Gewerke geschäftig hin und her wuseln und auch schon mal ein Eimer scheppernd umfällt, wirkt der Bauherr geradezu tiefenentspannt. Kein Schauspiel für den Immobilia-Hausbesuch, versichert der Westfale: „Mich auf 180 zu bringen, ist schon schwer. Das war schon immer so“, sagt er und man glaubt es ihm sofort. 16 Mal ist der geschiedene Vater zweier Kinder schon umgezogen. Zweimal davon privat. Der Sohn ist 23 Jahre alt und wohnt nicht mehr zuhause, die Tochter (17) dagegen schon. Karola Börstinghaus, die neue Frau an seiner Seite, bringt ebenfalls einen Sohn aus erster Ehe mit. Dieser bewohnt allerdings auch schon seine eigene Immobilie.  „Neumodisch heißt das wohl Patchwork, so, wie wir leben. Oder einfach: Wir sind die Börstinghäuser“, sagt der 52-Jährige schmunzelnd.  

Planung bei Rotwein und Kniffel

Und wie war das nun mit dem Plan vom Eigenheim? „Der ist tatsächlich bei ein paar Gläsern Wein und beim Kniffeln entstanden“, bestätigt Karola Börstinghaus. Auf zwei DIN-A4-Blättern skizzierte ihr Mann die beiden Häuser, zwei weitere, kaum postkartengroße Zettel reichten für die zwei Doppelgaragen, die beide Häuser verbinden sollen. Das Ergebnis: Zwei ebenerdige Häuser mit je 125 Quadratmetern Wohnfläche auf je rund 700 Quadratmeter großen Grundstücken. Ein echter Wohntraum mit viel Platz zum Wohlfühlen. Sie sei von der Idee sofort begeistert gewesen, genau wie die Schwiegereltern. Gab's Probleme mit der Weser-Elbe Sparkasse angesichts dieser ungewöhnlichen Baupläne? „Nein, kein Stück“, sagt Olaf Börstinghaus. Beim Termin mit Ann-Christin Harms habe die Immobilien-Expertin der WESPA zwar im ersten Moment über die „Kniffel-Geschichte“ geschmunzelt, am Ende aber beide ermutigt: „Dann machen Sie mal, wir unterstützen Sie bei Ihrem Vorhaben.“

Verkauf von alten Anlagen mit kompetentem Finanzierungspartner

Für den Zwei-Häuser-Traum in Beers haben beide Eheleute Tabula rasa gemacht. Olaf Börstinghaus erzählt: „Ich habe mein altes, saniertes Einfamilienhaus in Bederkesa verkauft, meine Frau ihre zwei Eigentumswohnungen. Den Verkauf der Objekte hat Marten Schröder, Immobilienmakler der WESPA, übernommen." So konnten die Bauherren sicher sein, dass alles „Hand in Hand“ läuft, und sich ganz auf ihr Neubauvorhaben konzentrieren. „Wir haben keine Lust mehr auf ‚meins’ und ‚deins’ – wir planen lieber ‚unsers’“, sagt Olaf Börstinghaus grinsend.

Mit Muskelhypothek zum Erfolg

Von Anfang an war für beide klar, dass „unser Wohntraum“ auch bedeutet, persönlich mit anzupacken. Olaf Börstinghaus bringt nicht nur die Lebenserfahrung zahlreicher Umzüge und Neuanfänge mit ein, sondern als gelernter Erzieher, Kfz-Mechaniker und Bundeswehr-Soldat auch einiges an beruflicher Expertise. Seine Ehefrau Karola ist gelernte Bürokauffrau und Malerin. Sie ist dankbar für die Unterstützung der Familie, Freunde und Bekannte: "Sie haben uns beispielsweise bei unserem Wunsch, beide Doppelgaragen selbst zu bauen, tatkräftig geholfen.“

Begeisterter Bauleiter

Natürlich bleibt es am Ende nicht beim Bauplan vom Küchentisch: Wer in Deutschland Wohnraum schaffen will und damit nicht an bürokratischen Hürden scheitern will, braucht schon noch Zeichnungen und Berechnungen aus Architektenhand. Den passenden Bauleiter haben die Eheleute nach ausführlichen Recherchen im Internet gefunden: „Wir haben uns ein paar Mal getroffen und unsere Pläne vorgestellt. Es muss ja passen bei Sympathie und Expertise. Aber unsere Wahl, ein Bauleiter aus Haaren im Emsland, hat uns sehr überzeugt. Er war auch sehr begeistert von unserer Idee“, erzählt Olaf Börstinghaus. Den Bauplatz hat er übrigens eher zufällig gefunden: „Das war am 17. Januar 2019, kurz nach 9 Uhr, da bin ich in Beers mit dem Auto vorbeigekommen und habe gesehen, hier ist ein Eröffnungstermin für ein interessantes Baugebiet mit Sparkassen-Vertretern und Offiziellen. Das hat mich gleich interessiert und so sind wir ins Gespräch gekommen.“

Checkliste

Bildergalerie

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Olaf Börstinghaus
Beim Plan vom Küchentisch blieb es nicht: Ein Bauleiter aus Haaren übernahm alle weiteren Baupläne.

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Baupläne
Denn: Mit den passenden Zeichnungen und Berechnungen eines Architekten, steht einem gelungenem Bau so gut wie nichts mehr im Wege.

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  • Ausreichend Zeit nehmen für eine gründliche Planung
  • Grundsatzentscheidung: Mauern oder Fertigbauweise
  • Wen nehme ich als Baufirma/Bauleiter? Persönliche Sympathie entscheidet und bei der Kompetenz-Einschätzung helfen Bewertungen im Internet
  • Preise vergleichen: Dieselbe Ausführung kann schnell zehntausende Euro Preisunterschied bei unterschiedlichen Anbietern haben
  • Sparkasse unterstützt bei der Auswahl von Dienstleistern
  • Ruhe bewahren
  • Klären, was an Eigenleistungen eingebracht werden kann – um zu sparen oder sich selbst zu verwirklichen
Die Immobilia nimmt ihre Leserinnen und Leser mit auf eine besondere Zeitreise und begleitet das Bauvorhaben von Familie Börstinghaus auch weiterhin. Wie es auf der Baustelle weiterging, warum das Ehepaar zwischenzeitlich im Wohnwagen leben musste und warum ein Schlafwandler beim Hausbau am Ende obenauf war – dazu mehr in der nächsten Ausgabe der Immoblia.

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