Alexander Nouri (hier im Gespräch mit Lamine Sane, rechts) darf wohl auch gegen Wolfsburg auf der Trainerbank sitzen.

Alexander Nouri (hier im Gespräch mit Lamine Sane, rechts) darf wohl auch gegen Wolfsburg auf der Trainerbank sitzen.

Foto: Jaspersen/dpa

Werder Bremen

Alexander Nouri ist auch gegen Wolfsburg der Chef

Von nord24
22. September 2016 // 17:30

Weiterhin null Punkte - und doch hat Alexander Nouri dem SV Werder Bremen ein wenig Leben eingehaucht. Der Interimscoach kämpft trotz der bitteren Last-Minute-Niederlage gegen den FSV Mainz 05 auch um seine eigene Mini-Chance, noch ein Weilchen in der Bundesliga zu bleiben. Sportchef Frank Baumann traut ihm das Heimspiel am Sonnabend (18.30 Uhr) gegen den VfL Wolfsburg jedenfalls zu.

Experten erwarten nach dem Wochenende einen neuen Trainer bei Werder

"Wir haben eine Mannschaft voller Leidenschaft gesehen", sagte Baumann nach dem 1:2 (1:0) gegen Mainz. "Alex hat das gut gemacht. Wir kennen ihn seit Jahren, wissen, was er kann. Wir hatten uns einen Impuls erhofft, der war zu sehen", ergänzte der Nachfolger von Thomas Eichin. Trotzdem wird es nach dem Wochenende wohl eine andere Lösung auf der Trainerbank geben, auch wenn Baumann beteuert, dass es kein Zeitfenster für die Dauer-Nachfolge von Viktor Skripnik gibt: "Wir entscheiden, was die beste Lösung für Werder ist."

Alexander Nouri beweist Mut mit der Nominierung von Ousman Manneh

Mut bewies der Neuling bereits bei der Aufstellung, als er den 19 Jahre alten Flüchtling Ousman Manneh von der U23 hochzog und als einzigen Stürmer aufstellte. Der Gambier hätte zum Einstand fast ein Tor geschossen. "Ousman hat seine Sache sehr gut gemacht, in der U23 ist er schon sehr unangenehm für den Gegner", berichtete Nouri.

Izet Hajrovic zahlt das Vertrauen des Trainers mit einer guten Leistung zurück

Überraschend brachte er auch Izet Hajrovic, für den sich im Sommer kein Abnehmer fand. Der Bosnier zahlte es mit großem Einsatz, schnellen Flügelläufen und seinem Treffer in der 12. Minute zurück.

Alexander Nouri wird vom DFB-Kontrollausschuss verwarnt

Interimstrainer Nouri ist derweil nach seinem Verweis auf die Tribüne im Spiel gegen Mainz 05 (1:2) vom Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes verwarnt worden. Damit wird der Coach der Hanseaten auch beim Bundesligaspiel gegen den VfL Wolfsburg voraussichtlich auf der Bremer Bank sitzen. Nouri war am Mittwoch in der Nachspielzeit beim Stand von 1:1 durch Schiedsrichter Wolfgang Stark wegen Meckerns auf die Tribüne verwiesen worden. Nouri wehrte sich nach dem Spiel gegen den Platzverweis. "Ich habe gar nichts gesagt, ich habe nur meine Spieler motiviert", erklärte er. (dpa)

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