Klaus Filbry, Geschäftsführer von Werder Bremen, hatte schon im Februar Überlegungen zu einer Anleihe bestätigt.

Klaus Filbry, Geschäftsführer von Werder Bremen, hatte schon im Februar Überlegungen zu einer Anleihe bestätigt.

Foto: picture alliance/dpa

Werder Bremen

Anleihe-Modell soll Werder durch Coronakrise helfen

17. März 2021 // 12:09

Eine Mittelstandsanleihe soll Fußball-Bundesligist Werder Bremen durch die Coronakrise helfen. Das berichten mehrere Medien.

Medien: Werder bringt Mittelstandsanleihe auf den Markt

Fußball-Bundesligist Werder Bremen möchte übereinstimmenden Medienberichten zufolge eine Mittelstandsanleihe bei Versicherungen, Versorgungswerken oder Kapitalgesellschaften auf den Markt bringen, um dadurch die großen Einnahmeverluste der Coronazeit zu kompensieren.

„Deichstube“: Einnahmen von 15 bis 20 Millionen Euro erhofft

Nach Informationen der „Börsen-Zeitung“ und des Multimediaprojekts „Deichstube“ erhofft sich der finanziell schwer angeschlagene Club dadurch Einnahmen von etwa 15 bis 20 Millionen Euro. Die Bremer selbst möchten diese Berichte nicht kommentieren. Sich mit solchen Finanzierungsmodellen zu beschäftigen, hatte Geschäftsführer Klaus Filbry aber bereits im Februar bestätigt.

Verlust in Millionenhöhe

Den erwarteten Einnahmeverlust in der Zeit vom ersten Lockdown im vergangenen März bis zum Ende dieser Bundesliga-Saison bezifferte Filbry seinerzeit auf rund 40 Millionen Euro. Bereits im vergangenen November hatte die ausgegliederte Werder Bremen GmbH & Co KG aA zum ersten Mal seit ihrem Bestehen einen Kredit von 20 Millionen Euro aufgenommen, der durch eine Landesbürgschaft abgesichert ist.

Immer informiert via Messenger
Der BFV hält an der Strafe für den OSC Bremerhaven wegen Nicht-Antretens fest. Richtig so?
514 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger