Milot Rashica (links) und Yuya Osako wollen in der Relegation mit Werder erfolgreich sein.

Milot Rashica (links) und Yuya Osako wollen in der Relegation mit Werder erfolgreich sein.

Foto: Friedemann Vogel/EPA/Pool/dpa

Werder Bremen

Auf geht‘s: Werder Bremen ist gegen Heidenheim klarer Favorit

Von nord24
2. Juli 2020 // 06:32

Zumindest was den Modus angeht kommt im Bremer Weserstadion am Donnerstag wieder etwas Europapokal-Atmosphäre auf. Denn wie in den internationalen Wettbewerben wird auch die Relegation um den letzten freien Platz in der Fußball-Bundesliga zwischen Werder Bremen und dem 1. FC Heidenheim mit Hin- und Rückspiel ausgetragen. Zudem gilt die Auswärtstorregel, das heißt, bei Gleichstand zählen auswärts erzielte Tore im Gesamtergebnis mehr als zu Hause erzielte Treffer.

Wichtig für Werder: Kein Gegentor bekommen

Ein Umstand, der auch die Herangehensweise beider Klubs an das erste Duell des Tabellen-16. der ersten mit dem Dritten der zweiten Liga am Donnerstag (20.30 Uhr/DAZN und Amazon Prime) bestimmen wird. „Diese Konstellation muss man auf jeden Fall berücksichtigen“, sagte Bremens Trainer Florian Kohfeldt. Wichtig wird es für die Gastgeber sein, kein Gegentor zu bekommen. „Das kann schon das Spielgeschehen beeinflussen“, sagte Kohfeldt.

Nach dem 6:1 gegen Köln: Das neue Gefühl der Stärke

Nach dem fulminanten 6:1 gegen den 1. FC Köln und dem Sprung auf den Relegationsplatz auf den letzten Drücker gehen die Grün-Weißen aber mit einem neuen Gefühl der Stärke in die Partie. „Das sind besondere Spiele. Grundsätzlich mag ich solche Alles-oder-Nichts-Situationen“, sagte der Werder-Coach. Wie schon gegen Köln wird Kohfeldt auch gegen Heidenheim wieder auf sein Angriffs-Trio Milot Rashica, Niclas Füllkrug und Yuya Osako setzen. Die drei Stürmer waren gegen Köln an allen Toren beteiligt. Diese neue Wucht soll nun auch Heidenheim zu spüren bekommen.

Für Heidenheim steht der Höhepunkt der Klub-Geschichte an

Für den 1. FC Heidenheim sind die Duelle mit dem viermaligen deutschen Meister die Höhepunkte der bisherigen Klub-Geschichte. „Für die meisten ist es eine Lebenschance. Manche Dinge passieren im Leben häufig, manche bekommt man nie oder ganz selten. Wir haben jetzt die Situation, etwas ganz Außergewöhnliches machen zu dürfen“, sagte Trainer Frank Schmidt.

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