Andreas Bovenschulte kritisiert die DFL.

Andreas Bovenschulte kritisiert die DFL.

Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa

Werder Bremen
Sport

Bovenschulte: DFL ist „seelenloser Machtapparat“

Von nord24
26. Juni 2020 // 07:25

Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) hat vor dem Ende der Bundesliga-Saison mit Geisterspielen deutliche Kritik an der Deutschen Fußball-Liga (DFL) geäußert. „Ich glaube, dass viele Leute nun erkannt haben, welch Geistes Kind die DFL ist. Auch was die Gnadenlosigkeit angeht, mit der sie ihre Interessen durchsetzt“, sagte der 54-Jährige im Interview mit dem „Weser-Kurier. Er habe schon vorher kein gutes Bild von der DFL gehabt, „und das hat sich durch die Krise auch nicht geändert.“

Bovenschulte: DFL hat erhebliche politische Macht

Die DFL sei bei den Bemühungen um einen Neustart der Bundesliga nicht demütig, sondern „knallhart“ aufgetreten. Die führenden DFL-Vertreter seien „mit den derzeit einflussreichen Vereinen in Deutschland verbandelt und bestimmen, wo es lang geht. Und natürlich hat die DFL erhebliche politische Macht, und die setzt sie auch ein. Nicht unbedingt auf offener Bühne. Aber man sieht es dann am Ergebnis“, sagte Bovenschulte. Bremen steht vor dem ersten Abstieg seit 40 Jahren. „Ganz ehrlich: Die DFL ist ein seelenloser Machtapparat. Ob Werder in der ersten Liga dabei ist oder nicht, das interessiert die nicht. Da reicht’s nicht mal zur Schadenfreude“, meinte der SPD-Politiker. (epd)

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