An Torjubel haben sich die Grün-Weißen gewöhnt. Werder hat in der Rückrunde 32-mal zugeschlagen. Foto Jaspersen/dpa

An Torjubel haben sich die Grün-Weißen gewöhnt. Werder hat in der Rückrunde 32-mal zugeschlagen. Foto Jaspersen/dpa

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Werder Bremen

Die Grün-Weißen sind in der Rückrunde sehr torhungrig

Von Dietmar Rose
6. Mai 2016 // 16:33

Wenn es um die Offensive geht, sind die Grün-Weißen das zweitbeste Rückrunden-Team. Werder Bremen hat in der zweiten Saisonhälfte der Fußball-Bundesliga bereits 32 Tore erzielt - nur Borussia Dortmund ist noch gefährlicher. Die Qualität im Angriff macht den Bremern Mut, den Klassenerhalt zu schaffen. Mit einem Sieg am Sonnabend beim 1. FC Köln könnte dieses Ziel endgültig erreicht werden.

Aufschwung hängt mit Claudio Pizarro zusammen

Werders Aufschwung in der Offensive hängt mit Claudio Pizarro zusammen. Der 37-jährige Peruaner war in der Hinrunde noch nicht richtig fit - und schon lahmte das Angriffsspiel der Grün-Weißen. In der Winterpause holte "Pizza" seine Rückstände auf, und seitdem läuft es beim besten ausländischen Bundesliga-Torjäger aller Zeiten. 12 seiner 14 Saisontore erzielte Pizarro im Jahr 2016.

Werder kassiert weiterhin zu viele Treffer

Aber auch andere Werder-Profis haben in der Rückrunde leistungsmäßig zugelegt. Das gilt zum Beispiel für Fin Bartels, der nach einer starken Premierensaison an der Weser in ein Loch gefallen war. Inzwischen überzeugt der Ex-St.-Paulianer wieder mit guten Vorstellungen und hat bereits acht Tore geschossen  - sechs davon in der Rückrunde. Werders Problem bleibt aber, dass die Mannschaft von Trainer Viktor Skripnik hinten zu anfällig ist. Mit 33 kassierten Treffern ist das Skripnik-Team die schlechteste Rückrunden-Mannschaft.

Peter Stöger will einen einstelligen Tabellenplatz

Werder hat in dieser Saison bereits zweimal gegen Köln gespielt. In der Bundesliga gab es ein müdes 1:1, in der zweiten Runde des DFB-Pokals einen 1:0-Heimsieg. Die Mannschaft von Trainer Peter Stöger will im letzten Heimspiel der Saison keine Gastgeschenke an die Bremer verteilen.  Der Österreicher Stöger hofft auf einen Dreier, um einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen: " Sollten wir das schaffen, wäre es ein kleiner Entwicklungsschritt." Die Kölner müssen gegen Werder ohne Matthias Lehmann auskommen. Der Kapitän der Geißbock-Elf ist wegen seiner Gelb-Roten Karte aus der vorigen Partie beim FC Augsburg (0:0) gesperrt.

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