Die Spieler Joshua Sargent (links) und Ludwig Augustinsson gehen nach einer Niederlage vom Platz. Von weniger Gehalt dürften sie ebenso wenig begeistert sein.

Die Spieler Joshua Sargent (links) und Ludwig Augustinsson gehen nach einer Niederlage vom Platz. Von weniger Gehalt dürften sie ebenso wenig begeistert sein.

Foto: Arne Dedert/dpa

Werder Bremen

Gehaltsverzicht wird erneut zum Thema bei Werder

Von Björn Knips; Carsten Sander; Daniel Cottäus
12. Juli 2020 // 14:31

Werder Bremen muss sparen. Das voraussichtliche Defizit für die vergangene und die kommende Saison beläuft sich auf 30 Millionen Euro.

10 Prozent Gehalt müssen nachgezahlt werden

Beim Lockdown der Bundesliga im April hatten die Profis freiwillig auf Geld verzichtet. 20 Prozent des Grundgehalts sollen es gewesen sein – die Hälfte davon wurde aber wohl nur gestundet, muss von Werder Bremen also irgendwann nachgezahlt werden. Nach dem Urlaub will die Geschäftsführung auch bei den Spielern einen erneuten Vorstoß wagen.

Hohes Einsparungspotenzial

Mit Personalkosten von etwa 58 Millionen Euro rangiert Werder in der unteren Hälfte der Bundesliga. Trotzdem besteht dort ein enormes Einsparungspotenzial. „50 oder 70 Prozent“ Verzicht sind laut Werder-Boss Klaus Filbry unrealistisch. Allerdings räumte er ein, dass sich seine Sichtweise durchaus ändern könnte: „Es gibt Szenarien, bei denen wir mit den Spielern sprechen müssten.“

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