Bremens Ludwig Augustinsson (rechts) und Gladbachs Michael Lang fallen nach einem Zweikampf auf den Rasen.

Bremens Ludwig Augustinsson (rechts) und Gladbachs Michael Lang fallen nach einem Zweikampf auf den Rasen.

Foto: Jaspersen/dpa

Werder Bremen

Kommentar: Bei Werder ist alles noch im grün-weißen Bereich

Von nord24
12. November 2018 // 13:00

Von Björn Knips  Es ist so typisch, wie all diese Skeptiker jetzt aus ihren Löchern kommen und freudestrahlend verkünden: „Das war doch klar!“ Und natürlich bekommt Werder dabei das mutige Saisonziel um die Ohren gehauen.

Schon gar nicht Gladbach

Dabei ist als Tabellensiebter noch alles im grün-weißen Bereich. Es kann doch niemand ernsthaft erwartet haben, dass Werder jetzt alle Gegner in Grund und Boden spielt. Schon gar nicht Borussia Mönchengladbach.

23 Millionen für Plea

Der Club dient als gutes Beispiel, wie schwer es ist, sich langfristig oben zu behaupten – und welche Rolle das liebe Geld spielt. Für Alassane Plea bezahlten die Gladbacher eine Ablöse von – Achtung – 23 Millionen Euro. Der Franzose besiegte Werder mit seinen drei Toren quasi im Alleingang.

Nicht den Mut verlieren

So einen Spieler können sich die Bremer noch nicht leisten. Dass es aber auch ohne so einen Knipser geht, hat nicht nur der gute Saisonstart gezeigt, sondern trotz der Pleite sogar das Gladbach-Spiel. Werder hat gegen ein Topteam eine gute erste Halbzeit gespielt, sich aber nicht belohnt und stattdessen bestraft. Das ist richtig ärgerlich. Schlimm wäre es, wenn die Mannschaft jetzt zweifeln und den Mut verlieren würde. Nur dann wäre die Situation nach drei Pleiten am Stück wirklich gefährlich.

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