Izet Hajrovic will endlich wieder das Werder-Trikot tragen.

Izet Hajrovic will endlich wieder das Werder-Trikot tragen.

Foto: Jaspersen/dpa

Werder Bremen

Kreuzbandriss ist Vergangenheit: Izet Hajrovic will endlich wieder spielen

Von nord24
28. August 2017 // 10:00

von Daniel Cottäus Michael Zetterer war ohne jede Abwehrchance, dafür war der Schuss einfach viel zu gut. Aus 16 Metern Torentfernung hatte Izet Hajrovic im Training am Sonntagmorgen Maß genommen - und den Ball humorlos mit seinem starken linken Fuß in den Winkel gedroschen.

Reservisten-Training macht Izet Hajrovic keinen Spaß

"Ja!", schrie der 26-Jährige daraufhin. Im Abdrehen ballte er seine rechte Faust. Es war die Einheit der Ersatzspieler. Am Tag nach dem 0:2 gegen Bayern München standen nur die Werder-Profis auf dem Platz, die gegen den Rekordmeister nicht zum Einsatz gekommen waren. Hajrovic wirkte in der kleinen Gruppe enorm motiviert, war bestens gelaunt. Er scheint zu wissen, dass es für ihn bis auf Weiteres das letzte Reservisten-Training gewesen sein könnte.

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Der Kreuzbandriss ist längst auskuriert

Den Kreuzbandriss im linken Knie, den er sich im Dezember 2016 im Heimspiel gegen Ingolstadt zugezogen hatte, hat der bosnische Nationalspieler längst auskuriert. Nun steht er kurz vor der Rückkehr. Im Test gegen Korona Kielce dürfte Hajrovic am Freitag in Delmenhorst erstmals wieder Spielpraxis bekommen. "Wir haben abgemacht, dass ich beim Testspiel mitmache", erklärte der Angreifer gegenüber "Sky" - und stellte zudem ein baldiges Bundesliga-Comeback in Aussicht. Auch im Auswärtsspiel gegen Hertha BSC solle er wieder zum Bremer Kader zählen, sagte Hajrovic, "wenn alles gut läuft."

Izet Hajrovic reist nicht zum Nationalteam

Bis dahin steht erstmal die Länderspielpause an. Hajrovic reist nicht zum bosnischen Nationalteam, das in der WM-Qualifikation am 31. August auf Zypern und am 3. September in Gibraltar gastiert. Stattdessen wird er in Bremen trainieren. "Izet wird sicherlich den nächsten Schritt machen", sagt Sportchef Frank Baumann über die kommenden zwei Wochen. Trainer Alexander Nouri dürfte sich freuen, in Hajrovic bald eine zusätzliche Alternative für die Offensive zu haben. Dass er große Stücke auf den schnellen Angreifer hält, ist schließlich bekannt. Vor seinem Kreuzbandriss war Hajrovic bei Nouri gesetzt.

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