Im Abstiegsfall muss Werder mit dem Abgang von Leistungsträgern wie Zlatko Junuzovic rechnen. Foto Jaspersen/dpa

Im Abstiegsfall muss Werder mit dem Abgang von Leistungsträgern wie Zlatko Junuzovic rechnen. Foto Jaspersen/dpa

Foto: Feuerwehr Bremerhaven

Werder Bremen

Leistungsträger sind beim Abstieg weg

Von Dietmar Rose
11. Mai 2016 // 18:51

Bei Werder Bremen mag sich niemand mit dem Abstieg aus der Fußball-Bundesliga beschäftigen. Die Grün-Weißen hoffen, sich am Sonnabend durch einen Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt retten zu können. Der Sturz in die Zweitklassigkeit hätte für Werder schwerwiegende Folgen.

Betriebsunfall unter Otto Rehhagel behoben

Erst einmal hat es die Bremer in ihrer Vereinsgeschichte erwischt. In der Saison 1979/80 konnte Werder nach jahrelanger Stagnation den Abstieg nicht mehr vermeiden. Unter Trainer Otto Rehhagel wurde der Betriebsunfall schnell wieder behoben. Allerdings musste sich Werder ein Jahr lang mit wenig attraktiven Clubs wie Rot-Weiß Lüdenscheid, der Spielvereinigung Erkenschwick, Göttingen 05,  dem 1. FC Bocholt und OSV Hannover herumplagen.

Zuschauer finden Aue und Sandhausen nicht so attraktiv

Die Zweite Lige ist zwar attraktiver als die damalige Zweite Liga Nord, doch müssten sich die Grün-Weißen auf geringere Einnahmen einstellen. Der SV Sandhausen und Erzgebirge Aue haben nun einmal nicht die Zugkraft von Bayern München und Borussia Dortmund. Der Zuschauerschnitt von mehr als 40000 pro Heimspiel wäre im Unterhaus wohl nicht mehr zu halten.

Abstieg würde Fernsehgelder kosten

Wesentlich schlimmer wäre für Werder aber, dass der Club als Zweitligist deutlich weniger Fernsehgelder bekommen würde. Damit würden den Grün-Weißen auch die Mittel fehlen, um Stars wie Zlatko Junuzovic zu halten. Werder müsste sich von zahlreichen Leistungsträgern wie Jannik Vestergaard, Claudio Pizarro und Papy Djilobodji verabschieden.

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