Lennart Thy hat bei Werder Bremen derzeit schlechte Karten.

Lennart Thy hat bei Werder Bremen derzeit schlechte Karten.

Foto: Heimken/dpa

Werder Bremen

Lennart Thy rutscht ins Abseits

Von nord24
22. Oktober 2016 // 13:00

Um die Geschichte, die Lennart Thy in den vergangenen Wochen widerfahren ist, zusammenzufassen, reichen eigentlich zwei Worte: Dumm gelaufen! Am fünften Spieltag gelang ihm als Joker noch ein vielumjubeltes Tor gegen den VfL Wolfsburg, am sechsten Spieltag saß er in Darmstadt nur auf der Bank und am siebten Spieltag gegen Leverkusen war er gleich gar nicht im Kader zu finden. „Darüber war ich enttäuscht. Und auch ein, zwei Tage sauer“, sagt der 24-Jährige. Der Grund, weshalb das Tor gegen Wolfsburg – übrigens Thys erster Bundesliga-Treffer – nicht den erwarteten Vortrieb gegeben hat, liegt nicht allein bei ihm, sondern auch bei Ousman Manneh.

Ousman Manneh hat sich an Lennart Thy vorbeigeschoben

Der 19-Jährige hat sich an Thy vorbei in die Startelf gedrängt, genießt das Vertrauen von Trainer Alexander Nouri. Die beiden kennen sich aus der U23, und Nouri ist für Manneh das, was Viktor Skripnik für Lennart Thy gewesen wäre: ein Förderer.
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Die Zeiten für den Ex-Hamburger dürften noch schlechter werden

Doch Skripnik, der den Stürmer im Sommer vom FC St. Pauli zurück nach Bremen geholt hatte, ist als Werder-Coach Geschichte. „Was soll ich dazu sagen? Es ist schade, dass es so gelaufen ist. Damit muss ich jetzt aber klarkommen“, meint Thy. Er wird wohl noch weiter ins Abseits geraten, wenn die derzeit verletzten Claudio Pizarro und Max Kruse auf den Platz zurückkehren. (kni/csa)

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