Levin Öztunali (Mitte) setzt sich bei Werder immer besser durch. Foto Gumz

Levin Öztunali (Mitte) setzt sich bei Werder immer besser durch. Foto Gumz

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Werder Bremen

Levin Öztunali lässt Taten für sich sprechen

Von Dietmar Rose
11. Januar 2016 // 14:12

Formschwankungen sind bei jungen Fußballern normal. Dafür ist Levin Öztunali ein gutes Beispiel. In der Hinrunde stand das Toptalent von Werder Bremen nur sechsmal in der Startelf. Doch Öztunali scheint auf dem besten Weg zu sein, sich bei den Grün-Weißen wieder häufiger ins Rampenlicht zu spielen. In den letzten drei Begegnungen des alten Jahres schickte Trainer Viktor Skripnik den 19-Jährigen für 90 Minuten auf den Platz und wurde dafür mit ansprechenden Leistungen belohnt. Vor allem beim 4:3-Spektakel im DFB-Pokal bei Borussia Mönchengladbach zeigte Öztunali, was er drauf hat – Schnelligkeit, den Blick für den Mitspieler und eine feine Ballbehandlung. Öztunali ist im Aufwärtstrend.

Levin Öztunali redet nicht gerne

Das sieht auch Thomas Eichin so. „Ich habe kritisiert, dass bei ihm ein wenig der letzte Funke gefehlt hat. In den letzten Spielen hat er seine Stärken, die Geschwindigkeit im Spiel eins gegen eins, wieder gezeigt. Das hat er sehr gut gemacht. Ich hoffe, dass wir noch einiges von ihm sehen“, sagt der Werder-Manager über den U20-Nationalspieler. Öztunali lasse sich von misslungenen Aktionen nicht mehr so stark runterziehen: „Auch wenn er den Ball mal verliert, probiert er es wieder und geht in den Zweikampf.“ Wie der Offensivspieler seine Entwicklung selbst einschätzt, ist schwer zu sagen. Öztunali macht einen schüchternen, zurückhaltenden Eindruck und spricht nicht gern mit den Medien. Im Trainingslager in Belek ließ Öztunali über die Presseabteilung der Grün-Weißen ausrichten, dass er momentan nicht reden wolle. Wahrscheinlich spielt dabei eine Rolle, dass der Enkel von Uwe Seeler immer wieder mit dem Idol des Hamburger SV verglichen wird – was Öztunali auf die Nerven geht.

Werder-Manager Eichin will ihn behalten

Eichin hätte nichts dagegen, wenn Öztunali auch in Zukunft bei Werder dribbeln würde. Der Leihvertrag mit Bayer Leverkusen läuft im Sommer aus. „Wir sind interessiert daran, dass er länger bei uns bleibt.“ Die Entscheidung liegt letztlich aber bei den Leverkusenern, die Öztunali 2013 vom HSV geholt hatten. Noch ist unklar, welche Pläne der Champions-League-Teilnehmer mit Öztunali hat, dessen Vertrag bei Bayer bis Juni 2018 läuft.

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