Werders Trainer Florian Kohfeldt spricht an der Seitenlinie mit seinem Spieler Nuri Sahin.

Werders Trainer Florian Kohfeldt spricht an der Seitenlinie mit seinem Spieler Nuri Sahin.

Foto: Jaspersen/dpa

Werder Bremen

Sahin oder Bargfrede? Wer spielt für Werder in Stuttgart?

Von nord24
28. September 2018 // 16:00

Von Carsten Sander Die Frage ist mittlerweile Standard bei einer Spieltags-Pressekonferenz: Bargfrede oder Sahin? Die Antwort von Florian Kohfeldt ist auch stets die gleiche: „Vielleicht auch beide.“ Der Werder-Trainer muss mittlerweile selbst lachen bei dem Thema. 

Sahin überzeugt

Aber seit Dienstag steckt in dem Thema mehr Feuer denn je. Schließlich hatte beim 3:1 gegen Hertha BSC erstmals Neuzugang Sahin den Vorzug vor Bargfrede bekommen und dabei eine Stunde lang überzeugt. Dann wurde er – müde, durch einen Pferdekuss gehandicapt und taktisch bedingt – ausgewechselt. Aber die 60 Minuten hatten gereicht, um alles zu bestätigen, was die Werder-Verantwortlichen in Sahin sehen: einen spielstarken und spielintelligenten Sechser mit auch defensiven Qualitäten.

"Viel Spaß beim Knobeln"

„Nuri hat eine gute Chance zu spielen. Bargi hat eine gute Chance zu spielen. Vielleicht spielen also beide“, sagte Kohfeld. „Als Doppelsechs. Mit Bargfrede auf der Sechs und Sahin auf der Acht. Mit Bargfrede in einer Dreierabwehrkette und Sahin davor. In einer Raute mit Sahin auf der Zehn und gegen den Ball dann mit Doppelsechs.“ Und es gäbe sogar noch mehr Varianten, grinste Kohfeldt, der den Medienvertretern abschließend „viel Spaß beim Knobeln“ der Aufstellung wünschte.

Freie Auswahl

Seinen eigenen Spaß hat er sowieso mit der freien Auswahl an Spielern – nicht nur wegen Sahin und Bargfrede, sondern auch auf den anderen Positionen in Mittelfeld und Angriff. Ausnahmslos jeder Anwärter hat dort schon auf sich aufmerksam gemacht, ausnahmslos jeder, der zuletzt zur Verfügung stand, steht auch am Samstag gegen den VfB Stuttgart zur Verfügung. Und Kohfeldt hat nicht vor, irgendwem am Ende der englischen Woche aus Gründen der Schonung auf die Bank zu setzen. „Wir haben Samstag und Dienstag gespielt und spielen nun wieder am Samstag – da ist jeweils genug Zeit zwischen den Spielen, um sich zu erholen. Aus Fitness- oder Müdigkeitsgründen müssen wir personell nicht rotieren“, erklärt der 35-Jährige.

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