Bremens Yuya Osako (links) kämpft mit den Wolfsburger Marin Pongracic (Mitte) und Xaver Schlager um den Ball.

Bremens Yuya Osako (links) kämpft mit den Wolfsburger Marin Pongracic (Mitte) und Xaver Schlager um den Ball.

Foto: Patrik Stollarz/AFP/Pool/dpa

Werder Bremen
Sport

Schockstarre: Werder verliert schon wieder - 0:1 gegen Wolfsburg

Von Sebastian Stiekel, dpa
7. Juni 2020 // 15:30

Für Werder Bremen rückt der Abstieg aus der Fußball-Bundesliga immer näher. Vier Tage nach dem 0:3 im Nachholspiel gegen Eintracht Frankfurt verlor der Tabellenvorletzte auch das Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg mit 0:1 (0:0). Das entscheide Tor bei strömendem Regen köpfte der Niederländer Wout Weghorst erst in der 82. Minute.

Werder seit mehr als neun Monaten ohne Heimsieg

Die Bremer sind im heimischen Weser-Stadion mittlerweile seit mehr als neun Monaten ohne Sieg. Am Sonntag verpassten sie es auch noch, nach Punkten wenigstens mit Fortuna Düsseldorf auf dem Relegationsplatz gleichzuziehen. Mainz 05 auf dem ersten direkten Nicht-Abstiegsplatz ist jetzt schon sechs Punkte entfernt. Wolfsburg dagegen rückte durch den Sieg auf Europa-League-Rang sechs vor.

Rashica nicht dabei

Nicht mit dabei beim Anpfiff waren die beiden vermeintlich besten Bremer Angreifer Milot Rashica (Sprunggelenkverletzung) und der erst später eingewechselte Leonardo Bittencourt. Ohne sie verstärkte Trainer Florian Kohfeldt die Defensive, setzte auf eine Fünfer-Abwehrreihe und stabilisierte das Gefüge damit im Vergleich zum 0:3 gegen Frankfurt merklich.

Im Angriff zu harmlos

Werder hielt das Spiel ausgeglichen und hatte durch die beiden Ersatzstürmer Joshua Sargent (24.) und Yuya Osako (31.) auch zwei gute Möglichkeiten. Doch bei den Bremern läuft das in dieser Saison eben so: Haben sie ein Problem (hinten) vermeintlich in den Griff bekommen, tut sich an anderer Stelle (vorne) gleich ein anderes auf. In dieser Besetzung war Werder im Angriff zu harmlos.

Wolfsburg wird stärker

Nach der Pause setzten starker Regen und auch Gewitter ein. Und die Bremer fühlten sich zunächst auch ein wenig an den Verlauf des Frankfurt-Spiels erinnert. Wolfsburg wurde stärker und Werder hatte Mühe, dem Tempo der physisch stärkeren Gäste zu folgen. Doch diesmal hielt der Abstiegskandidat noch einmal dagegen und zwang dem VfL einen zweikampfintensiven Fight um jeden Quadratmeter des Feldes auf. Aber auch das ging nur bis zur 82. Minute gut. (dpa)

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