Ludwig Augustinsson könnte bei Werder Bremen in die Startformation rücken.

Ludwig Augustinsson könnte bei Werder Bremen in die Startformation rücken.

Foto: Stuart Franklin/Getty Images Europe/Pool/dpa

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Sport

So könnte Werder Bremen in Heidenheim antreten

Von Daniel Cottäus, deichstube.de
6. Juli 2020 // 09:31

Der SV Werder Bremen tritt am heutigen Montagabend (20.30 Uhr) zum alles entscheidenden Relegations-Rückspiel beim 1. FC Heidenheim an. Steht Niclas Füllkrug in der Startelf? So könnte die Aufstellung aussehen.

Für 90 Minuten reicht es bei Füllkrug noch nicht

Sein Tor in Paderborn und sein Tor gegen Köln - es sind vor allem diese beiden Momente, die Niclas Füllkrug bei Werder Bremen vor dem Saisonfinale inklusive Relegation gegen den 1. FC Heidenheim zum großen Hoffnungsträger gemacht haben. Diesen Status hat der Stürmer freilich auch vor dem Rückspiel beim Zweitligisten nicht verloren - allerdings bleibt Füllkrug ein Hoffnungsträger in Teilzeit, denn für 90 Minuten reicht es bei ihm auch weiterhin nicht.

Sargent könnte zunächst im Sturm beginnen

„Wir müssen uns genau überlegen, wann wir ihn im Spiel brauchen“, sagte Werder-Trainer Florian Kohfeldt, der Füllkrug im Hinspiel (0:0) von Beginn an aufgeboten und in der 65. Minute ausgewechselt hatte. Verkraftet habe der Angreifer das gut. „Niclas hat keinerlei Anzeichen von körperlichen Problemen. Er hat normal trainiert“, berichtete Kohfeldt, wies jedoch darauf hin, „dass es eine englische Woche ist“. Sollte Füllkrug zunächst als Joker auf der Bank sitzen, dürfte Josh Sargent erster Anwärter auf seinen Platz sein.

Umstellungen in der Defensive erforderlich

In der Defensive wird Kohfeldt so oder so umstellen müssen - und zwar aus einem erfreulichen und einem unerfreulichen Grund. Erfreulich: Kevin Vogt kehrt zurück und dürfte bei Werder Bremen wieder vor der Abwehr agieren. Unerfreulich: Kapitän Niklas Moisander ist nach seiner Gelb-Roten Karte aus dem Hinspiel gesperrt.

Toprak und Langkamp stehen bereit

„Ömer Toprak, Sebastian Langkamp oder Marco Friedl“ - das sind die drei Namen, die Kohfeldt als Alternativen für die linke Innenverteidiger-Position nannte. Zwar seien Toprak und Langkamp grundsätzlich wieder fit, die Frage ist nur: Für wie lange? „Ob Ömer tatsächlich 90 Minuten spielen kann, müssen wir abwarten. Es ist auch möglich, dass wir das Spiel unter Basti und Ömer aufteilen oder dass Milos Veljkovic die Seite wechselt“, sagte Kohfeldt, in dessen Team es ansonsten nur ein weiteres personelles Fragezeichen gibt: Wer spielt hinten links?

Friedl hatte im Hinspiel nicht überzeugt

Im Hinspiel der Relegation gegen den 1. FC Heidenheim hatte Marco Friedl den Vorzug vor Ludwig Augustinsson erhalten, dabei aber nicht gerade überzeugt, sodass ein Wechsel absolut denkbar ist. Augustinsson verfügt über mehr Erfahrung und steht mit seinen Flanken (womöglich auf Füllkrug) für mehr Offensivstärke als Friedl. Sollte der Österreicher als Moisander-Ersatz in die Mitte rücken, wäre für beide Profis Platz in der Anfangsformation des SV Werder Bremen.

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