Wichtige Frage: Ob Niclas Füllkrug als wuchtiger Joker wieder von der Bank kommt?

Wichtige Frage: Ob Niclas Füllkrug als wuchtiger Joker wieder von der Bank kommt?

Foto: Carmen Jaspersen/dpa

Werder Bremen
Sport

So könnte Werder Bremen ins Heidenheim-Spiel starten

Von Daniel Cottäus und Maik Hanke, deichstube.de
2. Juli 2020 // 09:58

Rein sportlich betrachtet gibt es für Trainer Florian Kohfeldt vor dem Relegationshinspiel des SV Werder Bremen gegen den 1. FC Heidenheim keinen Grund, etwas an seiner Startelf-Aufstellung zu verändern - dafür war dieser 6:1-Erfolg gegen den 1. FC Köln einfach zu überzeugend.

Kohfeldt muss Startaufstellung ändern

Es würde allerdings nicht zu der komplizierten Saison des SV Werder Bremen passen, wenn es am Ende plötzlich einfach werden würde. Also: Florian Kohfeldt muss seine Startelf-Aufstellung gegen den 1. FC Heidenheim verändern, mindestens auf einer Position. Insgesamt gibt es vor dem Duell sogar gleich drei personelle Fragezeichen.

Ersatz für Vogt: Bargfrede oder Groß denkbare Optionen

Das erste natürlich deshalb, weil Kevin Vogt die Partie wegen einer Gelbsperre verpassen wird. Ein bitterer Ausfall für Werder Bremen in der Startelf-Aufstellung schließlich ist Vogt der Mann, der dem Team als Pendler zwischen Fünferkette und defensivem Mittelfeld die nötige Stabilität verleihen kann. Und jetzt? Alternativen zum 28-Jährigen hat Florian Kohfeldt jedenfalls genug. So könnte beispielsweise Christian Groß für Vogt beginnen, so wie er es bereits beim 1:3 in Mainz getan hatte, als Vogt mit Adduktorenproblemen ausgefallen war. Von Erfolg gekrönt war die Maßnahme freilich nicht. Auch Philipp Bargfrede kommt infrage, allerdings nur als Teilzeitkraft. „Für 90 Minuten reicht es nicht bei Philipp“, erklärte Kohfeldt. Eine weitere denkbare Variante ist es, Maximilian Eggestein auf die Sechserposition zurückzuziehen. Leonardo Bittencourt könnte dann für ihn in einem offensiv ausgerichteten Team neben Davy Klaassen auf der Acht spielen.

Bleibt Friedl auf der linken Abwehrseite

Fragezeichen Nummer zwei schwebt über der Abwehrreihe, denn offen ist, wer beim SV Werder Bremen gegen den 1. FC Heidenheim hinten links verteidigen darf. Gegen Köln war Kohfeldts Wahl auf Marco Friedl gefallen, der erneut leichte Vorteile haben dürfte. Ein Automatismus für das Relegationsspiel lässt sich daraus aber nicht ableiten. „Ich würde ihn nicht als gesetzt bezeichnen“, sagte Florian Kohfeldt und erinnerte daran, dass auch Ludwig Augustinsson grundsätzlich in Form sei.

Wer beginnt: Füllkrug oder Sargent?

Bleibt noch der Angriff und damit das Fragezeichen Nummer drei in der Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen gegen Heidenheim: Spielt Niclas Füllkrug wieder von Beginn an oder kommt er als wuchtiger Joker von der Bank? „Das habe ich wirklich noch nicht entschieden“, sagte Florian Kohfeldt am Mittwoch. Sollte Füllkrug auf der Bank Platz nehmen, ist Josh Sargent der erste Anwärter auf den Platz im Sturmzentrum an der Seite von Milot Rashica und des zuletzt überragenden Yuya Osako.

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