Milot Rashica (links) dürfte in der ersten Elf stehen.

Milot Rashica (links) dürfte in der ersten Elf stehen.

Foto: Armin Weigel/dpa

Werder Bremen
Sport

So will Werder ins wichtige Mainz-Spiel starten

Von Daniel Cottäus, deichstube.de
21. April 2021 // 14:08

Vor dem vergangenen Spieltag in Dortmund waren es gleich sechs (!) personelle Veränderungen, die Werders Bremens Trainer Florian Kohfeldt in seiner Aufstellung vornahm. Ganz so groß dürfte die Rotation in der Startelf vor dem wichtigen Heimspiel heute gegen Mainz 05 (20.30 Uhr) zwar nicht ausfallen - und trotzdem ist der Coach einmal mehr zum Handeln gezwungen.

Niklas Moisander zentral in der defensiven Kette

Klar ist: Im Vergleich zum 1:4 des SV Werder Bremen beim BVB wird Christian Groß aus der Startelf-Aufstellung verschwinden, weil er sich am Sonntag seine fünfte Gelbe Karte eingehandelt hat. Die Rolle als zentraler Mann in der Dreier- beziehungsweise Fünferkette wird deshalb an Niklas Moisander gehen, an dessen Seite (von rechts nach links) Theodor Gebre Selassie, Milos Veljkovic, Marco Friedl und auch Rückkehr Ludwig Augustinsson zum Einsatz kommen dürften. Der Schwede hat seine Oberschenkelzerrung endgültig auskuriert und drängt gegen Mainz 05 wieder in die Startelf, nachdem er in Dortmund bereits 90 Minuten auf der Bank gesessen hatte.

Leonardo Bittencourt wird wohl fehlen

Im Bremer Mittelfeld von Werder Bremen wird gegen Mainz 05 im Vergleich zum BVB-Spiel sehr wahrscheinlich Leonardo Bittencourt wegen einer Kapselverletzung fehlen. Maximilian Eggestein und auch Kevin Möhwald dürften erneut in der Startelf-Aufstellung gesetzt sein. Eggestein hatte in Dortmund eine gute Leistung gezeigt, Möhwald zwar nicht, aber nach dem Groß-Ausfall fehlen Kohfeldt hier schlicht die Alternativen.

Yuya Osako ein Mann für eine kreative Rolle

Für die kreative Rolle eine Reihe davor bietet sich theoretisch erneut Yuya Osako an, mit dessen Auftritt gegen den BVB der Trainer zwar nicht einverstanden war („Da hat er zu wenig Körperlichkeit auf den Platz gebracht“), dessen große Bedeutung in wichtigen Spielen Florian Kohfeldt allerdings noch einmal besonders hervorhob: „Er ist ein Spieler, von dem ich in der Regel weiß, was ich bekomme, wenn es um alles geht.“ Hört sich gut an für den Japaner, sollte aber nicht als Startelf-Garantie verstanden werden. Alternativ stünde auch Romano Schmid bereit.

Milot Rashica findet seine Form langsam wieder

Im Angriff des SV Werder Bremen wird Kohfeldt einmal mehr auf Milot Rashica vertrauen, der in den vergangenen beiden Spielen gegen Leipzig und Dortmund je einmal getroffen hatte und ganz allmählich zur Form aus besseren Tagen zurückzufinden scheint. Für den Job an der Seite des Kosovaren kommt Niclas Füllkrug nach seinem Zehenbruch wieder in Frage. Wahrscheinlicher ist aber, dass Kohfeldt Josh Sargent in der Startelf-Aufstellung beginnen lässt und Füllkrug später als Joker ins Spiel eingreift. (dco/mb)

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