Werder Bremen dürfte gegen die Bayern auf die Kampfkraft von Philipp Bargfrede setzen.

Werder Bremen dürfte gegen die Bayern auf die Kampfkraft von Philipp Bargfrede setzen.

Foto: Swen Pförtner/dpa

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Sport

Vor dem Duell mit den Bayern: So könnte die Werder-Aufstellung aussehen

Von Björn Knips, deichstube.de
16. Juni 2020 // 07:09

Letzte englische Woche in dieser Saison – und für Werder Bremen ist das eine knifflige Geschichte: Denn am heutigen Dienstagabend (20.30 Uhr) geht es gegen den übermächtigen FC Bayern München, am Samstag steigt dann das Zitterspiel um den Klassenerhalt in Mainz.

Kohfeldt will keinen Spieler für Duell mit Mainz schonen

Da liegt schon der Verdacht nahe, dass Trainer Florian Kohfeldt bei Werder Bremen personell etwas rotiert, um vor allem im Abstiegskracher eine absolut frische Mannschaft zu haben – und dann droht da ja auch nicht eine Gelbsperre für Kevin Vogt. Doch Kohfeldt stellt unmissverständlich klar: „Ich werde keinen Spieler schonen und mit einem halben Auge schon auf Mainz schielen.“ Auch ein freiwilliger Verzicht auf Vogt sei kein Thema. Der Abwehrspieler habe es schon eine ganze Zeit geschafft, ohne die folgenschwere fünfte Verwarnung auszukommen, deshalb sei er optimistisch. Zurecht: Sechs Spiele hat Vogt keinen Gelben Karton mehr gesehen.

Keine Einsatzgarantie für Vogt

Allerdings: Eine Einsatzgarantie sprach Kohfeldt weder Vogt noch allen anderen Startelfspielern aus. Er werde die Mannschaft ins Rennen schicken, die in diesem speziellen Spiel gegen Bayern München den größtmöglichen Erfolg verspreche.

Bulldozer Philipp Bargfrede vor Rückkehr in Startelf

Der Coach dürfte dabei eine wesentlich defensivere Variante wählen als noch gegen Schlusslicht Paderborn. Demnach wird wohl Bulldozer Philipp Bargfrede ins Team zurückkehren und mit Maximilian Eggestein eine Doppelsechs stellen. Davor könnten dann Davy Klaassen und Yuya Osako das offensive Mittelfeld bilden – mit einem auf Konter lauernden Stürmer Milot Rashica. Das hatte zumindest einmal im Hinspiel gut geklappt. Toller Pass Klaassen, starker Lauf und Abschluss Rashica – 1:0. Am Ende ging Werder Bremen aber noch mit 1:6 unter.

Marco Friedl könnte Ludwig Augustinsson verdrängen

Diesmal soll es die Fünferkette vor Keeper Jiri Pavlenka besser machen. Eine Überraschung könnte es dabei auf der linken Seite geben, wo Marco Friedl als Ersatz für Ludwig Augustinsson parat steht. Letzterer ist möglicherweise nach seinen großen Verletzungsproblemen in dieser Saison nach dem Spiel am Samstag in Paderborn noch etwas müde. Auf Theodor Gebre Selassie, Milos Veljkovic, Kevin Vogt und Niklas Moisander kann Kohfeldt dagegen nicht verzichten, da fehlen ihm auch die echten Alternativen im Kader.

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