Stuttgarts Silas Wamangituka zog sich mit seiner aufreizend lässigen Tor-Trödelei vor dem 2:0 der Zorn der Bremer auf sich.

Stuttgarts Silas Wamangituka zog sich mit seiner aufreizend lässigen Tor-Trödelei vor dem 2:0 der Zorn der Bremer auf sich.

Foto: picture alliance/dpa

Werder Bremen

Werder Bremen sauer über Stuttgarter Tor-Trödelei

Von Carsten Sander - deichstube.de
7. Dezember 2020 // 08:45

Bei der 1:2-Niederlage von Werder Bremen am Sonntag zog Stuttgart-Stürmer Silas Wamangituka den Zorn der Grün-Weißen auf sich.

Der Zorn der Grün-Weißen

Wie sehr darf man ein Tor auskosten, noch bevor es gefallen ist? Antwort: Nicht so sehr wie Silas Wamangituka. Der Stürmer des VfB Stuttgart zog sich mit der Art und Weise, wie er beim 2:1-Sieg über Werder Bremen das 2:0 erzielte den Zorn des Gegners zu, wie deichstube.de berichtet.

Trainer Florian Kohfeldt: Hochgradig unsportlich

„Hochgradig unsportlich“ nannte Florian Kohfeldt, Trainer des SV Werder Bremen, die Aktion, die sich hart an der Grenze zur Verhöhnung bewegte. Später reagierte er schon sanfter: „Die Situation war nicht glücklich, aber wir müssen es auch nicht überdramatisieren.“

Aufreizend lässig und provokant

Und das war passiert: Nach einem Missverständnis zwischen Ömer Toprak und Jiri Pavlenka konnte Silas Wamangituka den Ball ins leere Tor schießen. Machte er auch. Aber erst, nachdem er aufreizend lässig Richtung Tor getrabt war und sich den Ball auf die Linie gelegt hatte. Erst als sich Pavlenka von hinten näherte, kickte Wamangituka die Kugel auch ins Netz.

Selke stürmt auf Wamangituka zu

Werder Bremen fühlte sich provoziert, und Davie Selke teilte dies dem Stuttgarter auch direkt mit. Anpfiff auf dem Platz, „aber was ich zu ihm gesagt habe, bleibt geheim. Dass er respektlos war, da brauchen wir nicht drumherumzureden. Der Junge macht ein gutes Spiel, dann soll er einfach den Ball reinschieben.“

Gelb für den Torschützen

Silas Wamangituka, der auch den Elfmeter zum 1:0 für den VfB Stuttgart versenkt hatte, kassierte Gelb. Laut Regelwerk darf es die Verwarnung aber nicht für die Tor-Trödelei gegeben haben. Hätte Schiedsrichter Frank Willenborg darin eine Unsportlichkeit gesehen, hätte das Tor nicht zählen dürfen. Demnach dürfte die Karte für den anschließenden Disput mit Selke gezückt worden sein. (fk)

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