Werders Josh Sargent (links) jubelt mit Davie Selke nach seinem Treffer zum 1:0.

Werders Josh Sargent (links) jubelt mit Davie Selke nach seinem Treffer zum 1:0.

Foto: Jan Woitas/dpa

Werder Bremen
Sport

Werder: So bewertet Coach Kohfeldt den Auftritt in Jena

Von Frank Kastner
13. September 2020 // 11:09

Keine Souveränität, keine gute Chancenverwertung und vor allem kein Tempo: Die Kritikpunkte von Trainer Florian Kohfeldt nach dem mühsamen 2:0 (0:0) gegen den Viertligisten FC Carl Zeiss Jena weckten Erinnerungen an die verkorkste Vorsaison von Werder Bremen. Nach einer tiefgreifenden Analyse und einer vielversprechenden Vorbereitung hatte sich der Fußball-Bundesligist in der ersten Runde des DFB-Pokals am Samstagabend beim Regionalligisten mehr erhofft.

Kohfeldt: Viel zu langsam gespielt

„Wir haben in der Summe kein gutes Spiel gemacht. Am Ende haben wir es hochverdient zu Ende gebracht, aber klar ist, dass wir uns einen souveräneren Auftritt gewünscht hätten“, bilanzierte Kohfeldt. Er spürte in der Kabine die Aufbruchstimmung. „Die Gier war da, die Jungs waren heiß“, betonte er. Aber auf dem Rasen lief wenig zusammen. Sein Team habe „viel zu langsam gespielt, wir haben viel zu wenig Box-Aktionen gehabt. Die Stürmer waren etwas zu breit im Zwischenraum, haben nicht aufgedreht, sondern immer wieder zurückgespielt, das war fußballerisch nicht gut“, sagte Kohfeldt.

Einwechslungen zeigen Wirkung

Erst seine Einwechslungen zum Wiederanpfiff mit Davy Klaassen und Tahith Chong zeigten Wirkung. Denn vor zugelassenen 1600 Zuschauern im Ernst-Abbe-Sportfeld trafen Joshua Sargent (49. Minute) und Chong (87.) mit seinem ersten Pflichtspieltor. „Im zweiten Durchgang haben wir es dann seriös gespielt und verdient gewonnen, wie ich denke“, sagte Bremens Maximilian Eggestein.

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