Haben viel miteinander zu bereden: Werder-Coach Viktor Skripnik (links) und Manager Thomas Eichin.

Haben viel miteinander zu bereden: Werder-Coach Viktor Skripnik (links) und Manager Thomas Eichin.

Foto: Scheschonka

Werder Bremen

Werder: Trainer Skripnik muss jetzt liefern

Von Dietmar Rose
30. November 2015 // 15:30

Für Viktor Skripnik wird trotz verbaler Rückendeckung die Luft dünner. Nach fünf Heimniederlagen in Folge wächst der Druck auf den Trainer des Fußball-Bundesligisten Werder Bremen. Manager Thomas Eichin gab dem 46-Jährigen zwar eine Jobgarantie über das nächste Spiel beim VfB Stuttgart hinaus, betonte aber auch, dass er in der Winterpause Bilanz ziehen werde.

Werder ist wieder im Abstiegskampf angekommen

Der Aufschwung der Grün-Weißen unter Skripnik ist Stillstand gewichen, Werder steckt - wie in den Vorjahren auch - wieder mitten im Abstiegskampf. Vor einem Jahr waren die Bremer nach dem 14. Spieltag mit 13 mickrigen Pünktchen Vorletzter, aktuell stehen sie mit derselben Ausbeute zwei Ränge besser da. "Uns fehlen fünf, sechs Punkte", räumt Eichin ein.

Skripnik hat das Gespür für richtige Entscheidungen verloren.

Ein Teil der Werder-Probleme hat Skripnik nicht zu verantworten. Der Verkauf des Sturmduos Franco di Santo/Davie Selke ist dem Trainer ebenso wenig anzulasten wie die vergebliche Suche nach einem bezahlbaren Spielmacher. Werders Kader fehlt insgesamt die Leistungsdichte. Allerdings hat Skripnik zuletzt auch das Gepür für richtige Entscheidungen vermissen lassen. Die Umstellung vom kompakten 4-1-4-1-System auf das offensivere 4-4-2 erwies sich als Fehlschlag. Auch der Umgang mit den Werder-Talenten passt nicht.

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