Enttäuscht schlich Werder-Profi Papy Djilobodji nach dem 1:5 in Gladbach vom Feld. Foto Güttler/dpa

Enttäuscht schlich Werder-Profi Papy Djilobodji nach dem 1:5 in Gladbach vom Feld. Foto Güttler/dpa

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Werder Bremen

Werder geht in Mönchengladbach unter

Von Dietmar Rose
5. Februar 2016 // 23:50

  Bittere Pleite für Werder Bremen. Nach zwei ungeschlagenen Spielen zum Rückrunden-Start kam das Team von Trainer Viktor Skripnik bei Borussia Mönchengladbach mit 1:5 unter die Räder. Damit bleibt Bremen auf Relegationsplatz 16 der Fußball-Bundesliga.

Dahoud glänzt bei seiner Rückkehr 

Werder hatte sich nach zwei Siegen in dieser Saison gegen Gladbach Hoffnungen gemacht, erneut etwas Zählbares holen zu können. Doch Lars Stindl (12. Minute), der 19-jährige Andreas Christensen (31./50.), Raffael (70./Foulelfmeter) und Havard Nordtveit (88.) zerstörten die Hoffnungen der Bremer mit ihren Toren.  Vor allem Mahmoud Dahoud (20) glänzte bei seiner Rückkehr nach einer Schnittverletzung an der Hand als Vorbereiter und Ideengeber.

Pizarro zieht an Kirsten vorbei

Bremens Claudio Pizarro (56./Foulelfmeter) erzielte vor 51 569 Zuschauern in seinem 400. Bundesligaspiel zwar den 182. Treffer und zog in der ewigen Torschützenliste mit Ulf Kirsten gleich. Doch insgesamt blieben die Hanseaten zu harmlos und bleiben 16.. "Es ist deftig. Wir sind mitten im Abstiegskampf, da geht es darum, das eigene Tor zu verteidigen. Das haben wir heute nicht gemacht", klagte Kapitän Clemens Fritz.

Eichin ist wegen Yatabaré sauer auf den DFB

Kurz vor dem Spiel erfuhren die Bremer, dass sie Neuzgang Sambou Yatabaré nicht einsetzen durften. Yatabaré, der zuletzt für Standard Lüttich spielte, war vom Belgischen Fußballverband nach dem Match gegen Gent am 24. Januar wegen einer Tätlichkeit nachträglich für vier Spiele gesperrt worden. Bereits in der Partie gegen Hertha BSC (3:3) stand er nicht im Bremer Kader. "Man hat die Situation nicht richtig erkannt", sagte Bremens Geschäftsführer Thomas Eichin bei Sky in Richtung DFB und forderte für zukünftige Fälle eine schnellere Klärung: "Das ist für Verein und Spieler nicht hinnehmbar."  

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