Werder-Spieler wie Yuya Osako (von links), Milos Veljkovic, Maximilian Eggestein und Milot Rashica sollen demnächst Corona-Klauseln in den Verträgen haben.

Werder-Spieler wie Yuya Osako (von links), Milos Veljkovic, Maximilian Eggestein und Milot Rashica sollen demnächst Corona-Klauseln in den Verträgen haben.

Foto: Carmen Jaspersen/dpa

Werder Bremen

Werder plant „Krisenklausel“ für Spielerverträge

Von nord24
29. Juli 2020 // 13:30

Werder Bremens Sportchef Frank Baumann hat eine Modifizierung für künftige Spielerverträge in Krisenzeiten angekündigt.

Finanzielles Risiko verringern

„Es gibt Bestrebungen, eine solche Klausel einzubauen, um das finanzielle Risiko nach einem unvorhergesehenen Ereignis abzufedern“, sagte Werders Geschäftsführer dem „Weser-Kurier“. In Zukunft soll dieser Krisen-Zusatz in Vertragsgesprächen mit den Spielern und deren Beratern thematisiert werden. „Ich gehe davon aus, dass wir das bei allen Spielern mit in die Verträge nehmen werden“, betonte der frühere Fußball-Nationalspieler.

Millionen-Verlust

Die Coronavirus-Pandemie sorgt derzeit für einen deutlichen Millionen-Verlust beim hanseatischen Fußball-Bundesligisten, der daher einen Hilfskredit in zweistelliger Millionenhöhe bei der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) aufnehmen musste. Während der Beginn der Corona-Krise musste ein Großteil der Werder-Mitarbeiter in Kurzarbeit, die Profis verzichteten auf einen Teil ihrer Gehälter.

Verschenken & selbst genießen
Hein! Dein Norden

Kommt die „Schulschiff Deutschland“ nach Bremerhaven? Es wird gerade wild spekuliert.

1280 abgegebene Stimmen
Immer informiert via Messenger
Folge den Pinguins via Messenger